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Kurz vor der Niedersachsen-Wahl 2022 ermittelt die Staatsanwaltschaft Hannover gegen den AfD-Landes-Vize, Ansgar Schledde, wegen des Verdachts der Untreue.
Hannover – Die Staatsanwaltschaft Hannover würde laut dem ZDF kurz vor der Niedersachsen-Wahl 2022 gegen den stellvertretenden Landesvorsitzenden der AfD, Ansgar Schledde, wegen des Verdachtes der Untreue ermitteln.
| Partei | Alternative für Deutschland |
| Gründung | 6. Februar 2013, Oberursel (Taunus) |
| Gründer | Alexander Gauland, Bernd Lucke, Gerd Robanus, Konrad Adam |
| Parteiführung | Alice Weidel |
Die Staatsanwaltschaft selbst habe zwar eine Anzeige gegen ein Mitglied der niedersächsischen AfD bestätigt, wollte jedoch nicht näher darauf eingehen. Das berichtet kreiszeitung.de.
Vor Niedersachsen-Wahl 2022: Ehemaliges AfD-Mitglied berichtet von Geldforderungen für Listenplatz
Niedersachsens AfD-Vize, Schledde, würde die Vorwürfe bislang bestreiten. Das ZDF bezieht sich bei den Vorwürfen auf ein Interview mit Christopher Emden, einem ehemaligen AfD-Mitglied. Demnach sollten Mitglieder seiner ehemaligen Partei für einen sicheren Listenplatz bei den Wahlen Geld im mittleren vierstelligen Bereich zahlen. Das Geld würde in eine Kasse fließen, die Schledde verwaltet hätte.
Emden erklärte, dass er 4000 Euro hätte zahlen sollen, wenn er einen sicheren Platz haben wollen würde. Das Gespräch mit ihm habe Schledde selbst angeführt. Zudem habe man Emden aus Kreisen der Partei Gewalt angedroht, sollte er dieses Wissen an die Öffentlichkeit bringen.
Landtagswahlen 2022 in Niedersachsen: AfD-Vize Schledde kandidiert auf Listenplatz zwei
Schledde selbst kandidiert bei der Niedersachsen-Wahl 2022 am 9. Oktober im Wahlkreis Lingen für die AfD, in seiner Partei ist er auf der Landesliste für die AfD auf Platz zwei gelistet. Bleibt abzuwarten, ob die aktuellen Ermittlungen Einfluss auf den Wahlausgang haben. Auch die Grünen in Niedersachsen stehen vor einer Zerreißprobe. In den aktuellen Umfragen steht die SPD bislang weiter vor der CDU.
