Wirtschaft

Nächstes Modeunternehmen meldet Insolvenz an – auch hessische Filiale betroffen

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Auch der deutsche Ableger der Modemarke Scotch& Soda ist insolvent.
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Eine weitere namenhafte Modemarke hat Insolvenz angemeldet. Deutschlandweit betriebt das Unternehmen 40 Filialen - darunter auch eine in Hessen.

Frankfurt - Nach Esprit und Peek & Cloppenburg meldet die nächste große Modefirma Insolvenz an. Kurze Zeit nach der Mutterfirma Scotch und Soda Europe und Scotch und Soda Österreich hat auch das deutsche Tochterunternehmen seine Insolvenz bekannt gegeben.

40 Mitarbeiter in 290 Filialen seien laut dem Unternehmen in Deutschland betroffen. So viele Angestellte wie möglich sollen ihren Job jedoch behalten - und die Filialen so lange wie möglich geöffnet bleiben, sagte der Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Holger Rhode, gegenüber IPPEN.MEDIA.

„Damit wir weiter Ware erhalten“: Insolvenzverwalter steht im Austausch mit Muttergesellschaft

„Die Filialen in Deutschland werden von der ebenfalls in der Insolvenz befindlichen Muttergesellschaft in den Niederlanden mit Waren beliefert. Ich stehe derzeit im engen Austausch mit den Verantwortlichen in den Niederlanden, damit wir weiterhin Ware erhalten“, so Rhode.

Die bereits zweite Insolvenz von Scotch und Soda innerhalb eines Jahres sei laut dem Unternehmen auf anhaltende Logistikprobleme zurückzuführen. Seit einem Neustart im Jahr 2023 würde die Modekette dauerhaft Verluste machen.

Eine hessische Filiale betroffen - Geschäft kommentiert Insolvenz nicht

Betroffen ist neben 39 weiteren Filialen in Deutschland auch eine in Hessen: Sie befindet sich im Main-Taunus-Zentrum in Sulzbach. Zu der Bedeutung des Insolvenzverfahrens für das Geschäft in Sulzbach und die dortigen Mitarbeiter wollte sich auf Nachfrage von IPPEN.MEDIA bei der Filiale niemand äußern.

Nach der Insolvenz des Modeunternehmens Esprit müssen nun viele Filialen in Deutschland wohl dichtmachen - und Mitarbeiter bangen um ihren Job.

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