Nachhaltiges Energiekonzept für GIZ-Gebäude

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Die Baustelle des neuen Bürogebäudes der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. schahinian

Neubau bekommt Photovoltaikanlage und eine Geothermie-Heizung

Eschborn - Die Baustelle an der Ludwig-Erhard-Straße ist nicht zu übersehen. Unweit ihres Sitzes im Dag-Hammarskjöld-Weg entsteht derzeit ein neues Bürogebäude der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Der sechsstöckige Bau soll Raum für 920 Arbeitsplätze auf einer Bruttogrundfläche von rund 33 300 Quadratmetern bieten.

Integriert werden auch ein Konferenzbereich inklusive Auditorium und Besprechungsräumen, ein Restaurant mit Küche und Bistro sowie ein Rechenzentrum. In zwei Untergeschossen mit einer Bruttogrundfläche von 21 000 Quadratmetern werden 600 Pkw-Parkplätze geschaffen.

Grundsteinlegung für den Bau war im September 2022, gemeinsam mit dem Frankfurter Projektentwickler und Bauherrn Phoenix und dem Wiener Architekturbüro Caramel. „Für das künftige Bürogebäude wird derzeit der Rohbau gebaut“, sagt eine Sprecherin auf Anfrage dieser Zeitung. „Auch die Bohrungen für die Geothermie-Anlage sind abgeschlossen.“

Für den Bau ist ein nachhaltiges Energiekonzept geplant, das unter anderem eine Photovoltaikanlage und eine Geothermie-Heizung vorsieht. Die Fassade wird überwiegend aus Holz gebaut sein und für den Rohbau wird recycelter Beton genutzt. Der Neubau soll einige ältere Bürogebäude der Gesellschaft ersetzen und die bisherigen Liegenschaften der GIZ in Eschborn ergänzen.

Westlich der S-Bahn-Linie soll so bis Mitte 2025 ein kompakter und moderner Campus entstehen. „Der Bau befindet sich im vorgesehenen Zeitplan“, so die Sprecherin weiter. Insgesamt investiert die GIZ 220 Millionen Euro in den Neubau. Die Gesellschaft wirtschaftet überwiegend mit Mitteln aus dem Bundeshaushalt, also mit Steuergeldern.

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