- schließen
Sebastian Reichert
Leon Schmitt- Lena Eberhardt
Ein Unwetter hat am Dienstag (21. Mai) für zahlreiche Einsätze in Hessen gesorgt. Auch am Freitag sowie am Wochenende werden Schauer und Gewitter erwartet.
+++ 15.03 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat jetzt auch amtliche Warnungen für den Kreis Fulda und den Kreis Hersfeld-Rotenburg veröffentlicht. Die Warnungen vor starkem Gewitter gelten zunächst bis 16.30 Uhr. Ebenfalls betroffen: der Vogelsberg (siehe auch Update von 13.58 Uhr). Der DWD sieht Gefahren durch Blitzschlag, umstürzende Bäume, herabstürzende Gegenstände, Aquaplaning und Hagelschlag.
Das Regenradar zeigt ein kräftiges Regengebiet, das über Osthessen zieht.
Wetter in Hessen: Erneut Warnungen des Wetterdienstes
+++ 13.58 Uhr: Ein Ausläufer einer Gewitterfront, die seit Freitagmittag in weiten Teilen Ostdeutschlands wütet, sorgt auch in Osthessen für Gefahr. Im nördlichen Kreis Hersfeld-Rotenburg warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) bis zum Nachmittag vor starkem Gewitter (Stufe 2 von 4).
Auch in Mittelhessen - unter anderem ist der westliche Vogelsbergkreis betroffen - ist die Warnungs-Karte des DWD orange eingefärbt. Heftiger trifft es zu dieser Stunde offenbar den Kreis Kassel. Hier gilt aktuell Warnstufe rot (3 von 4).
Update vom 24. Mai, 10.01 Uhr: Nach dem sonnig-warmen Donnerstag wird es in Hessen zum Wochenende wieder ungemütlich. Am Freitagvormittag dominieren meist graue Wolken und schauerartiger Regen. Ab Mittag lockert es den Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zufolge etwas auf. Es bestehe allerdings weiterhin die Möglichkeit einzelner Schauer und Gewitter mit Starkregen.
Gewitter und Schauer am Wochenende in Hessen prognostiziert
Am Samstag bleibt es in Hessen wechselnd bewölkt und unfreundlich. Örtliche Schauer sind laut DWD möglich, und auch Gewitter mit Starkregen können erneut auftreten. Die Höchsttemperaturen liegen bei 19 und 22 Grad, in den Hochlagen erreichen die Werte maximal 18 Grad. Auch am letzten Tag des Wochenendes bleibt es in Hessen nass und regnerisch. Für Sonntag sind einzelne Schauer und Gewitter prognostiziert. Die Temperaturen steigen auf 22 bis 25 Grad, in den Hochlagen auf bis zu 19 Grad.
+++ 21.19 Uhr: Gegen kurz nach 21 Uhr am Dienstagabend (21. Mai) hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach die Warnungen für den Landkreis Fulda, für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg, für den Main-Kinzig-Kreis und für den Vogelsbergkreis aufgehoben.
+++ 18.26 Uhr: Um 17.37 Uhr gab der DWD die nächsten amtlichen Warnungen für den Landkreis Fulda, den Vogelsberg und Landkreis Hersfeld-Rotenburg heraus. Mit diesen warnt der Wetterdienst bis Mitternacht vor Starkregen der Stufe 2 von 4. Gefahr drohe durch vereinzelte rasche Überflutungen von Straßen und Unterführungen sowie durch Aquaplaning.
+++ 17.24 Uhr: Um 17 Uhr gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine amtliche Warnung vor starkem Gewitter für den Landkreis Fulda heraus. Diese ist gültig von 17 bis 18.30 Uhr. Dieselbe amtliche Gewitter-Warnung gilt auch Vogelsbergkreis sowie im Landkreis Hersfeld-Rotenburg
„Es besteht die Gefahr des Auftretens von starken Gewittern der Stufe 2 von 4“, warnt der Wetterdienst. Gefahr könne durch Blitzschlag (Lebensgefahr!), vereinzelt umstürzende Bäume, herabstürzende Gegenstände, vereinzelte rasche Überflutungen von Straßen und Unterführungen sowie durch Aquaplaning und Hagelschlag drohen.
Warnung vor starken Gewittern in Osthessen - Überschwemmungen möglich
Die Experten der DWD-Vorhersagezentrale Offenbach empfehlen, den Aufenthalt im Freien zu vermeiden oder Schutz zu suchen, Gewässer zu meiden, Gerüste und freistehende Objekte zu sichern, im Freien auf herabfallende Gegenstände (Äste, Dachziegel) zu achten, das Verhalten im Straßenverkehr anzupassen sowie überflutete und gefährdete Abschnitte zu meiden
+++ 16.44 Uhr: Die Neuenberger Straße in Fulda war nach dem Unwetter mit starken Regenfällen überflutet. Auf der Straße stand einige Zentimeter bis zur Bordsteinkante hoch trübes braunes Wasser, das die Straße zu einem kleinen Fluss machte. Einige Autofahrer passierten trotzdem die Straße.
Die Leitstelle in Fulda gibt am Dienstagnachmittag weiterhin etliche Einsatzmeldungen heraus. So um 16.34 Uhr zu einem Unwetter-Einsatz in Fulda- Haimbach in der Sonnenstraße. Eine weitere Alarmierung folgte um 16.39 Uhr für einen Einsatz in Fulda in der Hermann-Muth-Straße.
+++ 16.34 Uhr: Bislang kam es für Feuerwehr und Polizei nur zu kleineren Unwetter-Einsätzen in der Region Fulda. So drückte es beispielsweise in der Künzeller Straße in Fulda gegen 15.30 Uhr einen Gullydeckel hoch. Einen ähnlichen Einsatz gab es für die Feuerwehr gegen 16 Uhr in Fulda-Edelzell in der Chattenstraße.
Um 16.15 Uhr alarmierte Leitstelle in Fulda die Rettungskräfte per Einsatzmeldung mit dem Stichwort „H H Unwetter Wasser “. Die Feuerwehr rückte nach Bad Salzschlirf in die Fuldaer Straße aus. Einen ähnlichen Feuerwehr-Einsatz gab es kurz vor 16.30 Uhr in Großenlüder auf der Landstraße L3141 zwischen Uffhausen und Kleinlüder.
+++ 15.33 Uhr: Die Gewitterfront hat Osthessen erreicht: Dunkle Gewitterwolken zogen um kurz vor 15 Uhr über dem Fuldaer Stadtgebiet auf. Seitdem regnet es teils schauerartig - begleitet von Donnergrollen und Blitzen. Auch in der Umgebung kommt es zu kräftigen Regenfällen.
Osthessen könnte noch eine Weile mit dem Unwetter zu tun haben. Laut Wetterdienst-Warnung ist in den Kreisen Fulda, Main-Kinzig, Vogelsberg bis zum frühen Abend - voraussichtlich bis 17 Uhr - mit starken Gewittern zu rechnen. Eine Vorabinformation - quasi eine Vorstufe der amtlichen Warnung - gilt sogar bis in die Nacht hinein.
+++ 14.02 Uhr: Der Wetterdienst hat seine amtliche Warnung für den Main-Kinzig-Kreis und Vogelsbergkreis bis 15.30 Uhr verlängert. In diesem Zeitraum wird auch im Kreis Fulda vor starken Gewittern (Stufe 2 von 4) gewarnt. Es bestehe die Gefahr von Überschwemmungen, Erdrutschen sowie vollgelaufenen Kellern und Unterführungen und Blitzschlag.
Die drohenden unwetterartigen Gewitter mit heftigen Regenfällen könnten teils auch Flüsse und Bäche deutlich anschwellen lassen. Vereinzelte Meldestufenüberschreitungen und lokale Überschwemmungen seien im Bereich intensiver Niederschläge nicht ausgeschlossen, teilte das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) mit.
Für lokale Überschwemmungen und Überflutungen, die durch örtlich begrenzte Starkregen - beispielsweise im Zusammenhang mit Gewittern - auftreten, könnten keine Vorhersagen erstellt werden. Das HLNUG rief die Bürgerinnnen und Bürger auf, die Unwetterwarnungen des DWD zu beachten.
Update vom 21. Mai, 13.04 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat für den Main-Kinzig-Kreis und den Vogelsbergkreis eine amtliche Warnung vor Starkem Gewitter (Stufe 2 von 4) ausgesprochen. Die Warnung dauert laut DWD bis circa 13.45 Uhr an. Es besteht Gefahr durch Blitzschlag, umstürzende Bäume, herabfallende Gegenstände, Überflutungen von Straßen und Unterführungen, sowie Aquaplaning und Hagelschlag.
Erneut Unwetter-Gefahr in Hessen: Gewitter und Starkregen erwartet
Erstmeldung von 21. Mai, 11.13 Uhr: Region - Der Dienstag beginnt in vielen Regionen Deutschlands mit einem bangen Blick in den Himmel. Für einige Gebiete in Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland sind Unwetter, Gewitter und Starkregen vorhergesagt. „Am Dienstag bildet sich über Deutschland wieder eine Tiefdruckzone, in der die Unwettergefahr zunimmt“, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Morgen mit.
Am Pfingstwochenende kämpften vor allem Menschen im Saarland und Südwesten von Rheinland-Pfalz gegen Hochwasser und Überschwemmungen. Enorme Regenmengen hatten dort für Überflutungen, Erdrutsche und vollgelaufene Straßen und Keller gesorgt. Im Saarland starb eine 67-jährige Frau, die von einem Rettungsfahrzeug erfasst wurde.
Auch in Osthessen war am Pfingstsonntag vor starkem Gewitter gewarnt worden. Die Auswirkungen blieben aber überschaubar. Größere Einsätze gab es nicht. Und am Montag sorgte das sonnig-warme Wetter dann sogar für einen tollen Gartenfest-Abschluss.
Am Dienstag soll es aber ungemütlich werden: Ab dem frühen Nachmittag werden teils schwere Gewitter in einem Streifen von Südost- und Ostbayern über Hessen bis in das nördliche Rheinland-Pfalz und nach Nordrhein-Westfalen erwartet, wie der DWD am Dienstagmorgen mitteilte.
„Dabei örtlich kleinkörniger Hagel und Sturmböen um 75 Stundenkilometer. Hauptgefahr durch lokal heftigen Starkregen bis 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, vereinzelt auch darüber. Innerhalb weniger Stunden kleinräumig Regensummen zwischen 40 und 60, vereinzelt bis 80 Liter pro Quadratmeter“, heißt es in einer Vorabinformation des DWD. Diese gilt auch für die osthessischen Landkreise Fulda, Hersfeld-Rotenburg, Main-Kinzig und Vogelsberg.
Es bestehe die Gefahr von Überschwemmungen, Erdrutschen sowie vollgelaufenen Kellern und Unterführungen. Allgemein besteht bei Gewittern die Gefahr von Blitzschlag, heißt es weiter.
Bei der Vorabinformation handelt es sich um ein Hinweis auf eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotential. „Er soll die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen“, informiert der Wetterdienst. Eine amtliche Warnung gibt es bislang (Stand 11 Uhr) nicht. Es bleibt also abzuwarten, in welchen Gebieten das Unwetter zuschlägt.
DWD-Meteorologe weist auf Gefahren durch Klimawandel hin
Starkregenlagen wie diese kommen laut DWD-Meteorologe Nico Bauer durch den Klimawandel häufiger vor. „Die werden häufiger und intensiver, einfach aus dem Grund, dass eine wärmere Atmosphäre mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann und dadurch die Niederschläge heftiger ausfallen.“
Am Mittwoch erwartet der DWD wechselnd, teils stark bewölkt, tagsüber gebietsweise Schauer. Am Nachmittag und Abend gebe es Auflockerungen, und der Regen lasse nach. Die Tageshöchsttemperatur liege zwischen 19 und 22 Grad. (mit dpa-Material)
Rubriklistenbild: © Jonas Wenzel/Yowe





