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Seit dem 12. August 2022 stehen die 14 Parteien fest, die sich am 9. Oktober zur Landtagswahl in Niedersachsen stellen. Welche haben es geschafft?
Hannover – Der Landeswahlausschuss teilte am 12. August 2022 mit, welche Parteien sich am 9. Oktober zur Wahl stellen lassen dürfen. Dieses Jahr haben es 14 Parteien geschafft und treten zur Niedersachsen-Wahl an. Dieses Jahr haben die niedersächsischen Bürger eine Partei weniger zur Wahl, als noch bei der Landtagswahl 2017.
Landeslisten von 14 Parteien zur Niedersachsen-Wahl zugelassen
Eigentlich treten sogar 23 Parteien zur Wahl an, jedoch, wie der Landeswahlausschuss bekannt gegeben hat, nur 14 mit einer Landesliste. Die restlichen neun Parteien stellen nur Direktkandidaten oder -kandidatinnen für ihren Wahlkreis auf.
Nicht zugelassene Landeslisten wurden von den beiden Parteien Bündnis C und der Zentrumspartei eingereicht. Sie konnten jedoch nicht die notwendigen 2000 Unterschriften für die Zulassung erreichen, berichtet die dpa.
AfD-Landesliste als Härtefall
Der Landeswahlausschuss hatte sich etwas länger mit der AfD beschäftigt. Im Vorfeld gab es Hinweise, die Aufstellung der Liste sei nicht rechtmäßig gewesen. Es wurden nochmals Unterlagen und Beweise angefordert. Nach der eingehenden Prüfung sei man zum Schluss gekommen, dass die AfD mit ihrem Parteitag nicht gegen das Wahlrecht verstoßen hat und die Liste somit rechtmäßig ist.
Diese Parteien treten zur Landtagswahl an
- SPD
- CDU
- Grüne
- FDP
- AfD
- Linke
- dieBasis - Basisdemokratische Partei Deutschland
- Bündnis C - Christen für Deutschland (Landesliste nicht zugelassen)
- DiB - Demokratie in Bewegung (ohne Landesliste)
- Zentrum - Deutsche Zentrumspartei (Landesliste nicht zugelassen)
- Die Friesen (ohne Landesliste)
- Die Haie - Partei mit Biss (ohne Landesliste)
- Die sonstigen Niedersachsen X (ohne Landesliste)
- Freie Wähler Niedersachsen
- ÖDP - Ökologisch-Demokratische Partei Landesverband Niedersachsen (ohne Landesliste)
- Die Humanisten - Partei der Humanisten Niedersachsen
- Die Partei
- Gesundheitsforschung - Partei für Gesundheitsforschung
- Tierschutzpartei
- Piratenpartei Niedersachsen
- SGV - Solidarität, Gerechtigkeit, Veränderung
- Team Todenhöfer - Die Gerechtigkeitspartei (ohne Landesliste)
- Volt
Besonders der derzeitige Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), der zum dritten Mal zur Wahl antritt und der Konkurrent und Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) stehen im Mittelpunkt der Wahl. Doch auch die Grünen, FDP, AfD und die Linke hoffen mit ihren Spitzenkandidaten zur Niedersachsen-Wahl auf einen Platz im Landtag. Erste Prognosen und Hochrechnungen werden am Wahltag daher mit Spannung erwartet. (mit Material der dpa)
Rubriklistenbild: © Uwe Anspach/dpa
