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Gastgeber des Jahres: „Gault&Millau“ kürt Frankfurter Gastronom

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Eric Huber von „Erno‘s Bistro“ in Frankfurt wurde vom Restaurantführer „Gault&Millau“ zum Gastgeber des Jahres gekürt.
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Die Auszeichnung Gastgeber des Jahres des Restaurantführers „Gault&Millau“ geht nach Hessen – ins Frankfurter Westend.

Frankfurt – Zunehmende Vielfalt und Qualität haben die Kritiker von „Gault&Millau“ dazu bewegt, einen Gastronom aus dem Frankfurter Westend zum Gastgeber des Jahres zu küren. In seinem Restaurantführer empfiehlt „Gault&Millau“ nach eigener Aussage die 1000 besten Restaurants in Deutschland. Am Montag (20. Juni) ist die neueste Ausgabe (2022) erschienen.

Gastgeber des Jahres 2022 des Restaurantführers „Gault&Millau“ ist Eric Huber von „Erno‘s Bistro“ im Frankfurter Westend. „Eric Huber gelingt es mit seinem kleinen Team, an fünf Tagen mittags und abends in der perfekten Mischung aus Nähe und Distanz eine Atmosphäre zu schaffen, wie sie an vielen Orten sein könnte – und doch so selten ist“, schrieben die Kritiker in ihrer Begründung für die Auszeichnung.

Gastronom eines Frankfurter Restaurants von „Gault&Millau“ zum Gastgeber des Jahres gekürt

Mit vier Hauben für „prägende Küche, führend in Kreativität, Qualität und Zubereitung“ und Prädikat sehr empfehlenswert wurde das „Lafleur“ in Frankfurt in dem Restaurantführer bewertet. Dahinter rangieren laut Meinung von „Gault&Millau“ mit drei Hauben und Prädikat das „360°“ in Limburg an der Lahn sowie das ebenfalls in Frankfurt angesiedelte „Gustav“.

Ebenso wie „Erno‘s Bistro“ erhielt das „Philipp Soldan“ im nordhessischen Frankenberg drei Hauben ohne Prädikat. Für einen „hohen Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität“ wurde unter anderem auch das „Voit“ in Kassel mit zwei Hauben und Prädikat ausgezeichnet.

  • „Erno‘s Bistro“ in Frankfurt
  • „Lafleur“ in Frankfurt
  • „360°“ in Limburg an der Lahn
  • „Gustav“ in Frankfurt
  • „Philipp Soldan“ in Frankenberg
  • „Voit“ in Kassel

Restaurantführer: „Gault&Millau“ zeichnet weitere hessische Restaurants aus

Rund 100 Restaurants wurden in den Restaurantführer neu aufgenommen. Der „Gault&Millau“ gilt neben dem „Guide Michelin“ als wichtigster Gourmetführer Deutschlands. Eine wesentliche Veränderung hat der „Gault&Millau“ bei seinen Restaurant-Bewertungen vorgenommen, indem er künftig auf eine Punktevergabe verzichtet.

Mit dem System der „Toques“ – der klassischen Kopfbedeckung der Köche – verfüge der Guide von jeher über ein bewährtes System der Einordnung, das das breite Spektrum der Gastronomie von den weltbesten Restaurants bis zu ausgezeichneten Empfehlungen differenziert abbilde, hieß es zur Begründung.

„Gault&Millau“: Herausragende Restaurants werden besonders hervorgehoben

Herausragende Restaurants innerhalb ihrer Kategorie werden künftig farblich kenntlich gemacht, indem sie rot hervorgehoben werden. Trotz der Corona-Pandemie entwickle sich die gastronomische Landschaft in Deutschland weiter, „Vielfalt und Qualität nehmen ungeachtet aller Krisen zu“, meint Chefredakteur Christoph Wirtz.

Auch mit dem „Guide Michelin“ wurden drei hessische Restaurants ausgezeichnet. Inzwischen gibt es 17 Ein-Sterne-Häuser in Hessen. Und was die Dichte an Restaurants angeht, liegt Frankfurt vorn – sogar vor Berlin. (Lea-Sophie Mollus mit dpa)

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