VonAnja Hildmannschließen
Das winterliche Wetter in der Region Fulda will sich auch in der neuen Woche nicht verabschieden. Eine sichere Schnee-Prognose ist aufgrund einer Warmfront aber schwierig.
Update vom 16. Januar, 7.01 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die am Montag versendeten Vorabinformationen nun angepasst. „Starker Schneefall/Schneeverwehungen“ gibt es in den Landkreisen Fulda, Main-Kinzig, Vogelsberg und Hersfeld-Rotenburg demnach von Mittwoch, 17. Januar, 6 Uhr, bis Donnerstag, 18. Januar, 7 Uhr.
Schnee und Glätte in Fulda: Warmfront wirkt sich auf Wetter aus
Der Zeitraum für die Vorabinformation „Glatteis“ für dieselben Landkreise wurde auf Mittwoch, 17. Januar, 6 Uhr, bis Donnerstag, 18 Januar, 7 Uhr, geändert. Der DWD weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass die genaue Lage der Luftmassengrenze noch unsicher ist.
Erstmeldung vom 15. Januar, 13.34 Uhr: Fulda - Eiskratzer und rutschfeste Schuhe erweisen sich aktuell als besonders nützlich. Denn das winterliche Wetter in der Region Fulda hat nach wie vor Bestand. Wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdiensts (DWD) auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilte, wird es zunächst noch winterlich bleiben. Die Temperaturen bewegen sich demnach in den kommenden Tagen im knapp positiven Bereich und liegen bei etwa 1 Grad. In höheren Lagen wird es mit minus 3 bis minus 5 Grad etwas kälter.
Spannend wird es allerdings ab Mittwoch, denn dann zieht von Westen ein Ausläufer des Tiefs Gertrud über den Süden und die Mitte Deutschlands. Das hat zur Folge, dass warme auf kalte Luft trifft, was Niederschläge auslöst. Von Schnee, Schneeregen, gefrierendem Regen oder ganz einfachem Regen sei laut DWD alles dabei.
Es gibt also lokal Unterschiede bei der Art des Niederschlags. Osthessen liegt aktuell im Übergang von Schneefall in gefrierenden Regen. Die Grenze sei allerdings nicht leicht zu ziehen, räumt der Meteorologe ein. Deshalb gebe es große Unsicherheiten bei der Schnee-Prognose für die Region.
Sollte die Region Fulda in den schneereichen Bereich fallen, sei am Mittwoch mit 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee zu rechnen. Erreichen mildere Temperaturen die Region, falle die Schneemenge mit 5 bis 10 Zentimetern geringer aus.
In jedem Fall sollten sich die Menschen auf Glatteis einstellen. Denn die Temperaturen rund um den Gefrierpunkt gepaart mit stundenlangen Regenfällen können auf den Böden für eine Eisschicht sorgen. Bereits am Wochenende wurde vor Glatteis gewarnt. Erst am Donnerstag sollen die Niederschläge etwas nachlassen, so der DWD-Meteorologe.
Zudem weist der Deutsche Wetterdienst in einer Unwetter-Vorabinformation auf „starken Schneefall/Schneeverwehungen“ hin. Die Mitteilung gilt für die Kreise Fulda, Main-Kinzig, Vogelsberg und Hersfeld-Rotenburg von Mittwoch, 7 Uhr, bis Donnerstag, 7 Uhr.
„Im Zusammenhang mit einer vorübergehend nach Norden wandernden Warmfront kommen Schneefälle auf. Dabei gibt es 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee in sechs Stunden beziehungsweise 10 bis 20 Zentimeter in 12 Stunden oder 25 bis 40 Zentimeter in 24 Stunden. Gebietsweise geht der Schnee vorübergehend auch in Regen über, wobei dieser am Boden gefriert und Glatteis verursacht“, heißt es.
Wetter-Prognose für Fulda schwierig: Grenze zwischen Schnee und Regen
Dementsprechend weist der DWD in einer weiteren Vorabinformation für die Kreise Fulda, Main-Kinzig-Kreis und Vogelsberg im Zeitraum zwischen Mittwoch, 7 Uhr, und Donnerstag, 2 Uhr, auf Glatteis hin. „Die Regenfälle dauern zum Teil mehrere Stunden an, sodass sich erhebliche Eispanzer bilden können mit entsprechenden Auswirkungen auf Verkehr und Infrastruktur.“
Die genaue Lage der Luftmassengrenze sei allerdings noch unsicher, sodass noch eine Aktualisierung der Vorabinformation erfolge. In Bayern kommt es hingegen bereits am Montag zu Schneefällen, wie merkur.de berichtet. Auch dort soll das Wetter in dieser Woche turbulent werden.
Rubriklistenbild: © Hájek Ondøej/dpa

