Zahlen für Dezember

Arbeitslosigkeit in Fulda steigt nur bei Männern - Experte nennt Grund

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Die Agentur für Arbeit hat die Arbeitsmarktzahlen für Dezember veröffentlicht. (Symbolfoto)

Die Arbeitslosenquote in Fulda bleibt im Dezember unverändert. Die Zahl der Arbeitslosen stieg nur leicht an. Einen Unterschied gibt es allerdings bei den Geschlechtern.

Fulda - Die Arbeitslosigkeit in der Region Fulda ist im Dezember leicht angestiegen. Zum Ende des Monats lag die Zahl der Arbeitslosen mit 4300 lediglich um 28 höher als im November (+0,7 Prozent), die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 3,4 Prozent und ist weiterhin die niedrigste in Hessen.

Wieso die Arbeitslosigkeit in Fulda nur bei Männern steigt

Während die Zahl der arbeitslosen Frauen im Dezember zurückging (-11 auf 1976), stieg die Arbeitslosigkeit bei Männern an (+39 auf 2324). Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, führt diesen für die Jahreszeit moderaten Anstieg auf die milde winterliche Witterung zurück. Da vorwiegend Männer in Außenberufen tätig sind, ist hier der begrenzte saisonale Zuwachs bei den Arbeitslosen typisch.

Positiv hervorzuheben ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei jüngeren Arbeitslosen. Aktuell sind in der Region Fulda 440 Personen unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet - 2,4 Prozent weniger als im November.

Insgesamt hat der Arbeitsmarkt zum Jahresende etwas an Dynamik verloren: Zwar meldeten sich im Dezember acht Personen weniger aus einer Beschäftigung heraus arbeitslos als im Monat zuvor, doch zugleich fanden 48 Personen weniger nach der Arbeitslosigkeit in eine Erwerbstätigkeit.

Der Bestand an offenen Stellen liegt mit 1720 in etwa auf den Niveau des Vormonats. In vielen Branchen und Berufen ist ein hoher Bedarf an Personal, insbesondere an Fachkräften, zu verzeichnen. (ah)

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