Fulda-Reifen bleibt

Goodyear will in Fulda 550 Stellen streichen - „schwierige, aber notwendige Entscheidung“

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Goodyear will in Fulda Stellen streichen. (Archivbild)
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Der Reifenhersteller Goodyear will in Fulda Jobs abbauen. Rund 550 Stellen stehen auf der Kippe. Grund ist der kriselnde Automarkt in Europa.

Fulda - Goodyear will im Werk Fulda rund 550 Arbeitsplätze abbauen. Das erklärt das Unternehmen auf Anfrage unserer Zeitung. Grund sei der kriselnde Automarkt in Europa. „Es ist eine schwierige, aber notwendige Entscheidung, die wir treffen müssen, um die Strukturkosten zu senken und unsere Wettbewerbsposition zu verbessern“, heißt es in einer offiziellen Stellungnahme.

Reifenhersteller Goodyear will in Fulda 550 Stellen streichen

Die Streichung von Arbeitsplätzen soll es ermöglichen, „die kostenintensiven Kapazitäten zu senken und die Auslastung der Werke in den anderen EMEA-Produktionsstandorten zu optimieren“. Die EMEA-Region umfasst laut reifenpresse.de Europa, den Mittleren Osten und Afrika.

Aktuell hat das Werk Fulda rund 1150 Mitarbeiter. Die Ankündigung zum Stellenabbau soll laut Goodyear jedoch keine Auswirkungen auf die Reifenmarke Fulda haben. „Fulda-Reifen werden in mehreren Produktionsstätten in EMEA produziert und weiterhin an Kunden in Deutschland und in anderen EMEA-Märkten geliefert“, so Goodyear.

Das Unternehmen erklärt weiter: „Wir schätzen den Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Fulda und sind entschlossen, alle Betroffenen angemessen zu unterstützen.“ Wie Osthessen-News berichtet, wurde die Belegschaft am Donnerstag informiert.

Goodyear hatte in den vergangenen Jahren bereits mehrere Hundert Jobs in Fulda abgebaut.

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