Luftverkehr

Mit Propellermaschine: Airline nimmt Verbindung zum Flughafen Frankfurt wieder auf

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Vom Flughafen Frankfurt kann man nun mehrfach täglich nach Linz abheben. (Symbolbild)
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Mit einer kleinen Propellermaschine wird der Flughafen Frankfurt wieder mehrfach täglich an eine Donau-Stadt angebunden. Urlauber und Geschäftsreisende sollen profitieren.

Frankfurt – Vom oberösterreichischen Tor zur Welt ist die Rede, wenn es um den Flughafen in Linz geht. Und dieses Tor führt nun auch wieder nach Frankfurt: Austrian Airlines verbindet seit Montag (28. Oktober) wieder den Rhein-Main-Airport mit der Donau-Stadt.

Vom oberösterreichischen Tor zur Welt an den Flughafen Frankfurt

Norbert Draskovits sagt als Geschäftsführer des Linz Airports: „Wir freuen uns sehr, dass Oberösterreich nun wieder mit Frankfurt verbunden ist und wir Austrian Airlines dafür gewinnen konnten, die Strecke zu übernehmen. Uns war wichtig, dass Frankfurt dreimal täglich angeflogen wird, um möglichst viele Anschlussverbindungen abdecken zu können.“ Das Interesse an einer Verbindung zum Flughafen Frankfurt soll in Linz groß sein. Hintergründe gibt es offenbar zwei: Zum einen sind da die zahlreichen Verbindungen in alle Welt. Zum anderen aber auch die Position Frankfurts als Finanzstandort. „Wir haben den vielfach geäußerten Wunsch vieler Businessgäste wie auch Privatreisender nach einer Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt sehr ernst genommen“, erklärt Michael Trestl als Vorstand der Austrian Airlines.

Während andere Verbindungen vom und zum Flughafen Frankfurt mit großen Maschinen sichergestellt werden, setzt Austrian Airlines auf ATR-72-600 der Braathens Regional Airlines.

Kleine Propellermaschine ab Flughafen Frankfurt, um Linz-Verbindung hochfrequent bedienen zu können

Das besondere dabei: Bei dem Flieger handelt es sich um eine Propellermaschine mit lediglich 72 Sitzen. Die Idee dahinter: Da der Verkehr zwischen Frankfurt und Linz gerade unter Geschäftsreisenden noch nicht wieder auf dem Vor-Corona-Niveau angekommen ist, soll auf die Verbindung hochfrequent, aber mit einem kleineren Flugzeug bedient werden.

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