- VonDiana Unkartschließen
Der Weihnachtsbaum vor dem Rathaus trägt in diesem Jahr einen männlichen Namen. Das hat einen Grund.
Die Vorsitzende der Werbegemeinschaft „Wiesbaden wunderbar“ ist voll des Lobes: In Sachen weihnachtliche Stimmung sei Wiesbaden eine der attraktivsten Städte im Rhein-Main-Gebiet, befindet sie. Dass es auf Weihnachten zugeht, ist unverkennbar. Seit Tagen werden auf dem Schlossplatz und vor der Marktkirche die blau-goldenen Buden aufgebaut, inzwischen steht auch der Weihnachtsbaum. Ein paar Meter weiter auf dem Bowling Green vor dem Kurhaus entsteht derzeit Deutschlands größte mobile Eisfläche und auf dem Luisenplatz ein Wichtelwald.
Nach Corona-Pandemie und Energiekrise im vergangenen Winter gibt es diesmal keine Einschränkungen. Der Sternschnuppenmarkt wird am 28. November um 18 Uhr auf der Bühne vor dem Rathaus eröffnet – traditionell entzünden zwei Engel die Lichter. 102 Stände – Verkaufsstände und Gastronomie – umfasst der Sternschnuppenmarkt in diesem Jahr.
Illuminiert wird er mit 21 großen Lilien. In der Fußgängerzone werden 20 kleinere beleuchtete Lilien aufgebaut, 51 in der Wilhelmstraße. Zum Beleuchtungskonzept gehören außerdem verschiedene weitere Elemente wie Schneeflocken, Sterne oder Lichterketten. Eingesetzt werden LED, auch beim Weihnachtsbaum. Rund 30 000 Lichter und wiederverwendbare goldene Schleifen zieren ihn. Einen Namen hat die 27 Meter hohe Küstentanne, die in Hausen vor der Höhe auf einer Weihnachtsbaumplantage gewachsen ist, auch: Noah. Das ist der 2023 bislang am häufigsten gewählte Jungenname in Wiesbaden. Vergangenes Jahr wurde mit „Emilia“ der beliebteste Mädchenname für den Baum gewählt. Neu ist die Gestaltung der Krippe unter dem Baum. Sie wird größer – neun mal drei Meter – und offener sein.
Der Sternschnuppenmarkt
Eröffnet wird der Wiesbadener Sternschnuppenmarkt am 28. November um 18 Uhr auf der Bühne vor dem Rathaus.
Dort wird jeden Tag um 17.30 Uhr ein Türchen des Adventskalenders geöffnet. An den Wochenenden erwartet die Besucher:innen ein musikalisches Programm. In der Marktkirche wird vom 3. bis zum 23. Dezember täglich unter anderem um 17.45 Uhr „Musik zum Advent“ geboten.
Der Sternschnuppenmarkt ist Montag bis Donnerstag von 10.30 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag von 10.30 bis 21.30 Uhr. Sonntag von 12 bis 21 Uhr geöffnet.
Es gibt 102 Stände mit kunsthandwerklichen und gastronomischen Angeboten. Das historische Kinderkarussell wird vor dem Rathaus aufgebaut.
Die Glühweintassen sind nicht mehr aus Keramik, sondern aus in Europa gefertigtem satiniertem Glas. Die Tasse ziert in diesem Jahr das Wiesbadener Rathaus.
Veranstalter ist die Wiesbaden Congress & Marketing GmbH. diu
Änderungen gibt es bei der dritten Auflage des Kinder-Sternschnuppenmarktes auf dem Luisenplatz. In den beiden Jahren zuvor war dort eine Eislauffläche aufgebaut. Die wird es an dieser Stelle nicht mehr geben. Dafür erwartet die Kinder ein beleuchteter Wichtelwald aus 100 Tannenbäumen, in dem es märchenhafte Waldbewohner:innen und Wichtel zu entdecken gibt. Weihnachtsmann und Christkind werden vorbeikommen, es wird zusammen gebastelt und gesungen. Wie auf dem Sternschnuppenmarkt für die Großen gibt es auf dem Kinder-Sternschnuppenmarkt weihnachtliche Leckereien, dazu Karussell, Eisenbahn und Lichtinstallationen. Der Kinder-Sternschnuppenmarkt öffnet ebenfalls am 28. November und bleibt bis zum Ende der hessischen Weihnachtsferien am 14. Januar geöffnet. Eine Kindereisbahn gibt es bei der Premiere von „Wiesbaden on Ice“ auf dem Bowling Green. Auf 2500 Quadratmetern kann dort, ebenfalls vom 28. November bis zum 14. Januar, Eis gelaufen werden.
Auf dem Mauritiusplatz wird die Winterstubb mit Riesenrad aufgebaut. Die Stadtbahn Thermine verkehrt am Eröffnungstag und an den Wochenenden von Freitag bis Sonntag zwischen den verschiedenen Veranstaltungsorten in der Innenstadt.
An den Samstagen im Dezember kann im Wiesbadener Stadtgebiet bis Weihnachten kostenlos Bus gefahren werden. Die Stadt hofft auf mehrere Hunderttausend Besucher:innen und eine Belebung der Innenstadt. Sternschnuppenmarkt, Eisbahn und die weihnachtlichen Veranstaltungen seien auf Messen im In- und Ausland beworben worden, berichtet Wirtschaftsdezernentin Christiane Hinninger.