Wetter-Prognose

Schnee in den Mittelgebirgen - Chancen auf weiße Weihnachten steigen

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In den vergangenen Jahren hatten nur wenige Regionen Schnee. 2024 stehen die Chancen gar nicht so schlecht. (Archivbild)
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Kurz vor Weihnachten bleibt es vielerorts ungemütlich. In höheren Lagen gibt es aber Schnee. Die Chancen auf weiße Weihnachten auch in den Mittelgebirgen steigen.

Update vom 21. Dezember, 11.05 Uhr: Auch in der Rhön und im Vogelsberg besteht drei Tage vor Heiligabend nach Experten-Prognose nach wie vor die Chance auf weiße Weihnachten. „,In höheren Lagen ist die Bildung einer Schneedecke wahrscheinlich“, erklärt Diplom-Meteorologe Adrian Leyser vim Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit Blick auf das Hessen-Wetter am Sonntag.

Bei starker Bewölkung ist in der Nacht zu Montag im hessischen Bergland Schneeregen und Schnee möglich, bei Tiefsttemperaturen zwischen 1 bis -2 Grad. Auch tagsüber wird dann im Bergland in Hessen oberhalb von 500 Metern mit Schnee und Glättegefahr gerechnet.

Zumindest bis Heiligabend ein bisschen Winterflair

Oberhalb von 400 bis 600 Metern sollte sich eine dünne Schneedecke ausbilden können. Diese hält sich bis zumindest Heiligabend und sorgt für ein bisschen Winterflair“, erklärt der DWD-Experte. An den Weihnachtsfeiertagen soll das Hoch Günther in Süddeutschland für Postkarten-Winterwetter sorgen, während im Rest des Landes Regen den Schnee schmelzen lässt.

Erstmeldung 20. Dezember, 11.46 Uhr: Fulda - Die Menschen in Hessen müssen in den Tagen vor Weihnachten mit regnerischem Wetter und viel Wind rechnen. Die Temperaturen bewegen sich zwischen vier und acht Grad. Es gibt Schauer und wird teilweise sehr windig. Das teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit.

Weiße Weihnachten: In den Mittelgebirgen und an den Alpen soll es schneien

Im höheren Bergland ist am Freitag (20. Dezember) und Samstag (21. Dezember) mit Schneeregen und Glätte zu rechnen. Schnee gibt es im Bergland am Sonntag (22. Dezember). Und teils bleibt dieser dort sogar liegen. „In höheren Lagen ist die Bildung einer Schneedecke möglich“, erklärt der DWD. Autofahrer müssen aufpassen: Es herrscht Glättegefahr.

Für Teile Nord- und Osthessens gibt es Warnungen vor Frost. Bis Sonntagabend könnte die Schneefallgrenze dank Tief Diana, das Kaltluft nach Deutschland bringt, sogar auf rund 200 Meter sinken. Dann kann es auch in Fulda schneien.

Das wechselhafte Hessen-Wetter setzt sich auch am Montag (23. Dezember) fort. Oberhalb von 300 bis 400 Meter geht der Regen erneut in Schnee über. In den Mittelgebirgen - und damit in Rhön und Vogelsberg - steigt somit die Chance auf weiße Weihnachten.

Video: Weiße Weihnachten immer seltener - klappt es dieses Jahr?

Zuletzt waren die Meteorologen noch davon ausgegangen, dass allein im Südosten Deutschlands an Weihnachten Schnee liegt. DWD-Meteorologe Martin Jonas erklärte am Freitag mit Blick auf das Deutschland-Wetter: „An Heiligabend setzt sich zunehmend Hochdruckeinfluss durch.“

„Im Südosten lassen die Schneeschauer nach, an den Alpen rieselt es aber wohl bis in die Nacht hinein - der Heiligabend-Traum vieler und das passende Wetter für ,lichtglänzende‘ Augen an Heiligabend.“ Vom Südwesten bis in den Nordosten soll es trocken bleiben. Wo Schnee liegt - auch in den Mittelgebirgen -, da bleibt er liegen, sagt Jonas.

Die 10 schönsten Schlösser und Burgen im Winter – auch bei Schnee und Eis besuchenswert

Schloss Braunfels in Hessen im Winter mit Schnee.
Ein richtiges Märchenschloss thront mit Schloss Braunfels im winterlichen Hessen. Man erwartet fast, Prinzessinnen oder Zauberschüler zu erblicken. © Martin Moxter/Imagebroker/Imago
Schloss Guteneck ist eines der schönsten Schlösser und Burgen im Winter in Deutschland
Schloss Guteneck ist eines der schönsten Schlösser und Burgen im Winter in Deutschland. © Pressebild / schloss-guteneck.de
Schloss Oberschleißheim in Bayern im Winter im Schnee.
Schloss Oberschleißheim – einer der wohl schönsten Barockbauten in Deutschland – liegt in Bayern und verwandelt sich im Winter in eine romantische Schneelandschaft. © Imagebroker/Imago
Burg Katzenstein in Baden-Württemberg bei sonnigem Wetter, doch auch im Winter gibt es hier Programm.
Burg Katzenstein in Baden-Württemberg macht anders als viele andere Schlösser, die in der kalten Jahreszeit ihre Pforten schließen, im Winter richtig viel Programm. Die Räume werden für Besucher geschmückt und geöffnet und für Kinder gibt es sogar einen Gabentisch. © Martin Hahn/Landauf-LandAppBW/creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en
Das Schweriner Schloss in Mecklenburg-Vorpommern im Winter bei Schnee.
Das Schweriner Schloss kann sich auch unter einer Schneedecke sehen lassen. Mit Recht gilt es zu jeder Jahreszeit als eines der schönsten Bauwerke in Deutschland. © Peter Schickert/Imago
Burg Hohenzollern im Winter im Schnee.
Burg Hohenzollern entfaltet im Winter, wenn Schnee liegt, noch einmal eine ganz neue Romantik. © Imagebroker/Imago
Schloss Moritzburg in Sachsen, im Winter mit Schnee.
Schloss Moritzburg war einst Kulisse für einen der beliebtesten Weihnachtsfilme „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. © Sylvio Dittrich/Imago
Schloss Nordkirchen in Nordrhein-Westfalen im Winter bei Schnee.
Schloss Nordkirchen in Nordrhein-Westfalen gilt auch als Versailles des Nordens. Verschneite Statuen, Mauern und Hecken entführen Besucher im Winter in eine Zauberwelt. © S. Ziese/Blickwinkel/Imago
Neuschwanstein in Bayern im Winter bei Schnee.
Schloss Neuschwanstein bietet schon zu wärmeren Jahreszeiten Romantik pur – doch erst im Winter erblühen die Zinnen wie die umliegenden Baumwipfel in verträumtem Weiß. Ein magischer Anblick. © Pond5 Images/Imago
Schloss Hohenschwangau in Bayern im Winter im Schnee.
Nur einen Katzensprung von Neuschanstein entfernt, lohnt sich auch ein winterlicher Abstecher zum Schloss Hohenschwangau. © Imagebroker/Imago

„Das ist doch schon was“, meint der Wetter-Experte. Meteorologe Dominik Jung von wetter.net hält im Alpenraum bis Heiligabend sogar 50 Zentimeter bis einen Meter Neuschnee für möglich. Er erwartet ein Schneetief am 23. Dezember über Süddeutschland.

Für den Nordwesten Deutschlands hat Tief Diana hingegen das übliche milde Weihnachtswetter parat. „Das bedeutet Regenschirm statt Schneemann“, so DWD-Experte Jonas. Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag nimmt dann - Stand jetzt - der Hochdruckeinfluss zu. In Südostbayern gibt es wohl noch etwas Schnee, ansonsten ist es weitgehend trocken, aber nicht unbedingt sonnig.

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