Gewitter und Überschwemmungen drohen

Wetter-Wende wird konkret: DWD mit Warnungen – Wird „zur Sache gehen“

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Der Deutsche Wetterdienst sieht schwere Gewitter auf Hessen zukommen. Die Wetter-Achterbahn macht die nächste Wendung. Überschwemmungen drohen.

+++ 17.42 Uhr: Der DWD hat seine offiziellen Unwetterwarnungen ausgedehnt. In seinen aktuellsten Mitteilungen sind nun auch die Stadt Frankfurt, die Kreise Hochtaunus, Main-Taunus, Darmstadt-Dieburg sowie Wetterau betroffen. Die Warnungen gelten zunächst bis 19.30 Uhr.

Es komme vermehrt zu starken Gewittern mit Hagel und Starkregen bis zu 25 Liter pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit, teilte der DWD mit. Die Unwetterfront werde von Süden in Richtung Norden ziehen.

Kleinräumig seien auch bis zu 40 Liter pro Quadratmeter sowie Hagelkörner mit bis zu zwei Zentimetern Durchmesser wahrscheinlich. Auch Sturmböen mit einer Geschwindigkeit bis zu 85 Kilometer pro Stunde seien möglich. Bei wiederholten Gewittern ist der Prognose zufolge extremer Starkregen mit bis zu 70 Liter pro Quadratmeter innerhalb weniger Stunden nicht ausgeschlossen. 

Die Gewittergefahr mit Starkregen halte bis in die Nacht zum Freitag an. 

Update vom Donnerstag, 2. Mai, 15.09 Uhr: Nun wird es konkreter. Nach den Vorinformationen des DWD für weite Teile Hessens warnen die Experten aus Offenbach nun klarer vor nahenden starken Gewittern. Aktuell (Stand: 15.09 Uhr) wird es demnach in Südhessen ernst. Konkret betroffen ist der Kreis Bergstraße und der Odenwaldkreis. Hier ist bis 16.30 Uhr mit Gewittern zu rechnen. Beim DWD heißt es dazu: „Dabei gibt es Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 80 km/h (22 m/s, 44 kn, Bft 9) sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 15 l/m² und 25 l/m² pro Stunde und Hagel.“

Für weitere Teile Hessens – unter anderem Frankfurt und Umgebung – gilt weiterhin eine Vorinformation. Bedeutet: Es ist mit Gewittern zu rechnen. Ort und Zeit sind aber noch nicht verlässlich prognostizierbar.

Wetter-Wende: DWD mit deutlicher Vorwarnung – Wird „zur Sache gehen“

Erstmeldung vom Donnerstag, 2. Mai, 10.40 Uhr: Frankfurt – Nach den Sonnentagen mit Temperaturen jenseits der 25-Grad-Marke müssen sich die Menschen in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet auf einen Wetter-Umschwung einstellen: In den kommenden Tagen werden Regen und stellenweise heftige Gewitter erwartet, wie es beim Deutschen Wetterdienst (DWD) heißt. Diplom-Meteorologe Dominik Jung meint bei wetter.net sogar: Auch in Hessen „drohen regional eng begrenzt Überschwemmungen durch den starken Dauerregen“.

Laut DWD drohen ab Donnerstagnachmittag (2. Mai) in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet vermehrt kräftige Schauer und Gewitter. Lokal ist dann auch bereits mit unwetterartigem Starkregen zu rechnen. Hagen und Sturmböen sind ebenfalls nicht ausgeschlossen. Jung meint: „Die Wärme endet heute mit einem großen Knall“.

Gewitter und Überschwemmungen drohen in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet

In Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet drohen Gewitter mit Starkregen. (Symbolbild)

Aktuell (Stand: 2. Mai, 10.01 Uhr) liegen noch keine aktuellen Wetterwarnungen des DWD für Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet vor. Dies kann sich aber kurzfristig ändern, schließlich haben die Experten aus Offenbach bereits Vorabinformationen zu möglichen schweren Gewittern in der Region herausgegeben.

Was bedeutet das? „Gewitter mit den genannten Begleiterscheinungen treten typischerweise sehr lokal auf und treffen mit voller Intensität meist nur wenige Orte. Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt des Ereignisses können erst mit der Ausgabe der amtlichen Warnungen erfolgen“, heißt es erklärend. Laut der Vorabinformation können die Unwetter folgende Landkreise von jeweils 14 Uhr bis zum frühen Freitagmorgen treffen:

  • Frankfurt
  • Wetteraukreis
  • Main-Kinzig-Kreis
  • Stadt und Kreis Offenbach
  • Main-Taunus-Kreis
  • Wiesbaden
  • Hochtaunuskreis
  • Rheingau-Taunus-Kreis

Wetter-Umschwung in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet: Temperaturrückgang und Regenlage

Bedeutet im Umkehrschluss: Einzig für den Kreis Groß-Gerau liegt aktuell keine Vorabinformation des DWD zu schweren Gewittern vor.

Wie geht es nach dem großen Knall weiter? Jung meint bei wetter.net: „Es bleibt stabil unstabil.“ Der Freitag beginnt demnach mit vielen Wolken und gebietsweise Regen. Ab dem Nachmittag lockere es sich jedoch auf und bleibe dann weitgehend trocken. Die Temperaturen sinken laut DWD deutlich auf maximal 15 bis 18 Grad. Dazu gehe wieder ein schwacher bis mäßiger Wind.

Auch das Wochenende in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet wird weniger schön als etwa der 1. Mai. Im Laufe des Samstags könne es gebietsweise erneut regnen. Das Thermometer werde unverändert Höchstwerte von 15 bis 18 Grad anzeigen. Der Wind soll schwach wehen.

Und wie geht es mittelfristig weiter? Können wir die Wintersachen endgültig wegpacken? Oder bringen die Eisheiligen uns noch einen Kälteeinbruch? Die Experten sind sich einig.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Peter Kneffel

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