Bis zu 35 Grad

Hitzewelle geht weiter: Wetterdienst warnt vor starker Belastung am Dienstag

Nach einem heißen Wochenende ist zunächst keine Abkühlung in Sicht. Am Dienstag dreht der Sommer noch einmal richtig auf. Der Wetterdienst spricht eine Warnung aus.

Offenbach - Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor starker Wärmebelastung am Dienstag (11. Juli) in weiten Teilen von Hessen. Dies gelte in der Zeit zwischen 11 und 19 Uhr insbesondere für viele Gebiete in Süd- und Mittelhessen, wie der DWD am Montag in Offenbach mitteilte.

Wetter: Hitzewelle in Hessen geht weiter - Wetterdienst warnt

Für den Dienstag werden Höchstwerte zwischen 31 und 35 Grad Celsius erwartet. Empfohlen wird, bei diesem Wetter ausreichend zu trinken sowie direkte Sonne und körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Die eigene Wohnung sollte nach Möglichkeit kühl gehalten werden.

Der DWD warnt dann vor Hitze, wenn eine starke Wärmebelastung vorhergesagt ist und auch nachts die Wohnräume erwartbar nicht mehr ausreichend abkühlen. „Denn bleibt die Nacht zu warm, verschlechtert sich die Schlafqualität. Durch diese zusätzliche Belastung wird die Hitze tagsüber schlechter verkraftet“, erläuterte der DWD.

Eine Abkühlung tut bei der Hitze gut und bewahrt vor körperlichen Beschwerden.

Es gibt zwei Warnstufen: Als starke Wärmebelastung gilt, wenn die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag die Marke von 32 Grad Celsius überschreitet. Vor extremer Wärmebelastung wird gewarnt, wenn der gefühlte Wert am frühen Nachmittag 38 Grad Celsius überschreitet.

Die gefühlte Temperatur beschreibt laut DWD das Temperaturempfinden eines Menschen, das neben der eigentlichen Lufttemperatur auch von Luftfeuchte oder Wind abhänge.

Nicht nur in Hessen wird es heiß. Ganz Deutschland wappnet sich gegen die Hitze. „Das US-Wettermodell zeigt morgen am Oberrhein knapp 40 Grad an. Die Wärmebelastung ist extrem. Da muss man sich unbedingt vor der Hitze schützen“, betont auch Diplom-Meteorologe Dominik Jung.

Dabei brachte das Wochenende bereits gefährlich hohe Temperaturen mit sich. Mit 36,7 Grad gab es am Sonntag in Stuttgart sogar einen neuen Allzeitrekord für die Stadt. „Dort war es der wärmste Julitag seit Beginn der dortigen Wetteraufzeichnungen im Jahr 1953“, so der Meteorologe. 

Die Hitze lasse dann aber zum Mittwoch nach. „Besonders im Norden ist es angenehmer, im Süden liegen wir aber in der Spitze weiterhin immer so um 29 bis 32 Grad“, sagt Jung vorher. Und die nächste Hitzespitze sei auch schon wieder in Sicht, nämlich am kommenden Samstag. „Da sind offenbar in der Landesmitte und im Süden schon wieder bis zu 37 oder 38 Grad möglich.“ (dpa, ah)

Rubriklistenbild: © dpa/Ricardo Rubio

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