VonCaspar Felix Hoffmannschließen
Die Deutsche Bahn hat mit dem 1,6 Milliarden Euro teuren viergleisigen Ausbau der Strecke Hanau-Gelnhausen im Main-Kinzig-Kreis begonnen.
Hanau – Im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans hat die Deutsche Bahn mit den Hauptarbeiten für den viergleisigen Ausbau der 23 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Hanau und Gelnhausen begonnen. Der symbolische erste Spatenstich fand am Montag (22. April) in Gelnhausen im Beisein von Vertretern der Bahn, der Bundes- und Landespolitik sowie des Main-Kinzig-Kreises statt.
Mit dem 1,6 Milliarden Euro teuren Projekt soll ein Engpass im deutschen Schienennetz beseitigt und die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit des Zugverkehrs verbessert werden. Der Ausbau der Strecke ist laut Bahn ein wichtiger Schritt für die Verkehrswende in Hessen und soll die Kapazitäten für den Personen- und Güterverkehr durch getrennte Gleise deutlich erhöhen.
Erster Spatenstich für den viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke Hanau-Gelnhausen
Neben dem Gleisausbau werden sechs Bahnhöfe entlang der Strecke modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Die Anwohnerinnen und Anwohner erhalten rund 30 Kilometer neue Lärmschutzwände. Auch Naturschutzmaßnahmen wie Ersatzlebensräume für Weißstörche und Zauneidechsen sind Teil des Projekts.
Während der Bauarbeiten, die voraussichtlich bis 2036 dauern werden, ist jedoch mit erheblichen Beeinträchtigungen für die Fahrgäste zu rechnen. Einschränkungen im Fahrplan betreffen mehrere Linien, mit Verspätungen muss gerechnet werden. Die Bahn empfiehlt den Fahrgästen, sich regelmäßig über die aktuellen Einschränkungen zu informieren.
Das Projekt ist auch Teil des übergeordneten Infrastrukturausbauprogramms Frankfurt RheinMain plus, das eine nachhaltige und klimafreundliche Verkehrswende zum Ziel hat. (cas)
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