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Die Weihnachtsferien sind nicht mehr fern. Ein guter Zeitpunkt fürs Wintercamping. Auf einen Spaziergang im Schnee folgen Sauna und heiße Getränke.
Neuharlingersiel – Camping boomt und ist nicht nur eine (Kurz-)Urlaubsform für die Sommermonate. Auch im Winter und zu Weihnachten haben viel Campingplätze geöffnet. Während im Sommer Campingplätze mit tollen Outdoor-Angeboten bei den Besuchern punkten, sind es im Winter Kamin, Sauna und Wellness. Im Harz und in den Alpen beispielsweise kann Wintercamping mitunter auch mit Skilanglauf und Abfahrten kombiniert werden. Das Portal Reisereporter.de hat die schönsten Wintercampingplätze herausgepickt. Zwei Campingplätze in Niedersachsen haben es aufs Treppchen der besten acht geschafft.
Die besten Orte fürs Wintercamping: Zwei Campingplätze aus Niedersachsen dabei
Im Ranking auf Platz zwei landete der niedersächsische Nordsee-Campingplatz Neuharlingersiel. In der Begründung heißt es: Im angrenzenden Wellnesszentrum Thalasso-Zentrum Badewerk Neuharlingersiel kann der Gast nach einem Spaziergang an der Nordsee in der Sauna-Landschaft aufwärmen, in dem Meerwasser-Hallenbad ausspannen oder das Wellnessangebot genießen. Bei Massagen kommt der 400 Jahre alte Neuharlingersieler Naturschlick zum Einsatz. Es gibt noch weitere Tipps für einen Winterurlaub an der Küste.
Dahinter befindet sich auf Platz drei der Campingplatz „Das Kreuzeck“. Der Campingplatz im Harz bietet von fast allen Standplätzen aus einen tollen Blick auf den Oberen Grumbacher See. Dies sei möglich, weil er eine terrassenförmige Hanglage hat. Eine Kaskade aus sechs Teichen führt am Campingplatz vorbei ins Tal. Als Teil des UNESCO-Welterbes Oberharzer-Wasser-Regal wurden sie ab dem 17. Jahrhundert von Menschenhand geschaffen. Gäste können sie auf Wanderwegen erkunden oder eine Schneewanderung vom Campingplatz aus starten.
Ganz oben auf dem Thron sitzt der Campingpark Ostseebad Rerik in Mecklenburg-Vorpommern. Die Begründung von Reisereporter.de: „In einem Wellnesshaus mit Massageangeboten können es sich die Reisenden gut gehen lassen. Eine Sauna wärmt auch an kalten Tagen. Die Seeterrasse mit Kamin und Meerblick auf die Ostsee ist auch im Winter nutzbar. Kinder können auf dem großen Spielplatz gleich neben dem Bistro toben, während die Erwachsenen einen Cappuccino trinken. Und natürlich laden die menschenleeren Strände der Ostsee zu ausgiebigen Spaziergängen ein.“
Die besten Campingplätze fürs Wintercamping
1. Platz: Campingpark Ostseebad Rerik, Mecklenburg-Vorpommern
2. Platz: Nordsee-Campingplatz Neuharlingersiel, Niedersachsen
3. Platz: Campingplatz Das Kreuzeck, Niedersachsen
4. Platz: Campingplatz und Ferienpark Trixi, Sachsen
5. Platz: Camping Bankenhof, Baden-Württemberg
6. Platz: Campingplatz-Winterberg, NRW
7. Platz: Alpen-Caravanpark Tennsee, Bayern
8. Platz: Camping-Resort Zugspitze, Bayern
Platz sechs geht nach Winterberg ins Sauerland. Der Campingplatz Winterberg hat eine direkte Anbindung an das Skigebiet Winterberg. Der Campingplatz überzeugt mit seinen modernen Sanitäranlagen, Waschmaschinen und Trockner. Darüber hinaus verfügt er auch über einen Ski- und Trockenraum mit Skischuhheizung und einer Sauna.
Tipps für das Wintercamping
Bevor es auf den Campingplatz geht, sollten einige Vorbereitungen getroffen werden. So empfiehlt das Fachportal Caravaning.de Winterreifen. Auch wenn es keine Winterreifenpflicht gibt, so stabilisieren sie das Gespann. Wer in Gebiete mit hoher Schneewahrscheinlichkeit fährt, sollte Schneeketten im Gepäck haben.
Geheizt und gekocht wird mit Propangas. Butan ist nur für Temperaturen über null Grad geeignet. Um nicht morgens im Kalten aufzuwachen, sollten die Füllstände der Gasflaschen häufiger als im Sommer kontrolliert werden.
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Ein weiterer Unterschied zum Sommer ist die Wahl des Vorzeltes. Für Wintercamping haben sich kleine, widerstandsfähige Vorzelte mit stärkerem Gestänge und schrägem Pultdach bewährt. Das Pultdach sorgt dafür, dass der Schnee leichter herunterrutscht. Komplettiert wird das Equipment durch einen geeigneten Hammer und eine Zange. Schließlich müssen die Heringe in den Boden geschlagen werden und später auch wieder raus.
Rubriklistenbild: © Horst Rudel/Imago (Archivbild)

