Besorgniserregende Warnung

Gefährliche Wetter-Lage in Niedersachsen: Hurrikan Kirk lässt Experten zittern

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Noch scheint die Sonne in Niedersachsen, doch das soll sich bald ändern. Hurrikan Kirk steuert auf Niedersachsen zu. Eine gefährliche Wetterlage droht.

Hannover – Die Menschen in Niedersachsen konnten am Wochenende, 5. und 6. Oktober, noch einmal Sonne tanken, das Wetter wurde noch einmal sommerlich. Auch der Sonntag zeigt sich freundlich, mit viel Sonne und Höchstwerten von bis zu 16 Grad. Damit soll es allerdings bald vorbei sein. Hurrikan Kirk steuert vom Atlantik aus auf Niedersachsen zu – und bringt als außertropisches Sturmtief heftige Windgeschwindigkeiten und viel Regen mit sich.

Noch wirbelt Hurrikan Kirk über dem Atlantik, im Laufe der Woche soll er sich in Richtung Europa bewegen. Für Niedersachsen werden fallende Temperaturen und steigende Regenmengen erwartet.

Bereits am Montag, 7. Oktober, setzt bei uns das Herbstwetter mit Wind und Regen ein. Die Tageshöchstwerte werden mit 19 Grad sogar noch einmal ein bisschen wärmer, danach befindet sich die Temperatur allerdings im freien Fall und rutscht runter, auf bis zu 11 Grad am kommenden Sonntag, 13. Oktober.

Bis zu 150 km/h schnell: Experten warnen – Hurrikan Kirk könnte Niedersachsen durchwirbeln

Auch am Dienstag, 8. Oktober, und am Mittwoch, 9. Oktober, wird in Niedersachsen viel Regen erwartet. Noch aber macht sich der Wind nur an der Küste bemerkbar: Es wird mit mäßigem Wind aus südöstlicher beziehungsweise südwestlicher Richtung gerechnet.

Das ändert sich am Donnerstag, 10. Oktober, wenn die Ausläufer von Hurrikan Kirk erwartet werden, der derzeit noch mit Stärke 4 auf dem Atlantik wütet. Er könnte bereits am Montag die Azoren erreichen und dann als außertropisches Sturmtief eine gefährliche Wetterlage nach Niedersachsen bringen.

Gefährliche Wetterlage in Niedersachsen möglich: Regen, Sturzregen, Gewitter und sogar Tornados drohen!

Der Klimatologe Dr. Karsten Brandt von Donnerwetter.de sagte zur Bild-Zeitung:Kirk kommt am Donnerstag auch nach Deutschland. Die Frage ist nur, wohin? Eher im Nordwesten und meist deutlich unter 100 km/h über Land, wie das Wettermodell ‘GFS‘ annimmt oder voller Orkan über NRW am Donnerstag nach ‘Icon‘? Oder eine Mittelvariante nach ‘UKMO‘: Die Lage des Sturms kann sich noch massiv verändern, denn in den Ensemble-Prognosen wird das Sturmfeld noch sehr weit hin und her verlagert.“

Auch wenn sich der Hurrikan der Prognose nach zu einem Sturm abschwächt, kann dieser oft noch sehr stark ausfallen und heftigen Wind, Regen und hohe Wellen mit sich bringen. Es drohen 100 km/h schnelle Sturmböen, die in Hochlagen Orkanstärke von bis zu 150 km/h erreichen können.

Regen, Sturzregen, Gewitter und sogar Tornados drohen!

Rubriklistenbild: ©  ZUMA Press Wire/imago & DWD

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