- VonHarald Bartelsschließen
Ein Schaden von rund 200 000 Euro, aber glücklicherweise keine verletzten Personen: Das ist nach ersten Erkenntnissen das Ergebnis des Dachstuhlbrandes am Sonntag, 21. Juli, in Scholen.
Scholen – Die erste Vermutung hat sich bestätigt: Der Dachstuhlbrand in Scholen am Sonntag wurde durch einen Blitzschlag verursacht.
Wie Polizeipressesprecherin Marei Tatgenhorst auf Nachfrage dieser Zeitung mitteilt, nahm am Montag die Polizei Ermittlungen zur Brandursache auf. Das Ergebnis: „Ein Blitz als Ursache ist sehr, sehr wahrscheinlich.“ Nach Angaben von Feuerwehrpressesprecher Jens Seeker waren die Feuerwehrkräfte bis etwa 20.30 Uhr mit dem Löschen beschäftigt. Aufgrund der Brandschäden und des eingedrungenen Löschwassers ist das Einfamilienhaus derzeit nicht bewohnbar. Die Bewohner, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks nicht im Gebäude befanden, sind laut Tatgenhorst „gut untergekommen bei Bekannten.“ Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 200 000 Euro.
Erstmeldung vom Sonntag, 21. Juli: Scholen – Rauchentwicklung in einem Gebäude am Heerweg in Scholen lautete das Stichwort, mit dem am Sonntag gegen 17.15 Uhr die Feuerwehren alarmiert wurden.Vor Ort stellte sich jedoch schnell heraus, dass der Dachstuhl eines Wohnhauses in Brand geraten war. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich die Bewohner nach Angaben von Feuerwehr-Pressesprecher Jens Seeker nicht im Gebäude, Nachbarn hätten jedoch einen lauten Knall vernommen, und der Strom sei ausgefallen, sodass von einem Blitzschlag als Brandursache ausgegangen werde.
Nachdem die Angriffstrupps unter Atemschutz im Inneren des Hauses keinen Zugriff zum Feuer erlangten, half zunächst die Drehleiter aus Sulingen dabei, die Dachhaut auf der Rückseite zu öffnen, mithilfe der nachalarmierten Hubrettungsbühne aus Bassum konnte auch das Dach auf der Vorderseite geöffnet werden, um den Brand zu löschen. Insgesamt waren 90 Kräfte aus der Technischen Einsatzleitung (TEL) Süd der Kreisfeuerwehr sowie aus den Ortsfeuerwehren Scholen, Anstedt, Cantrup, Neuenkirchen, Schwaförden, Sulingen und Bassum vor Ort neben Helfern des Rettungsdienstes und Beamten der Polizei.
