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Zwei Einfamilienhäuser sind nach Bränden in der Gemeinde Hude unbewohnbar. Der Schaden ist hoch. Die Brandursache ist in beiden Fällen noch unklar.
Hude/Wildeshausen – Gleich zwei Großeinsätze mussten die Feuerwehren über den Jahreswechsel in der Gemeinde Hude bewältigen. Beim ersten Einsatz waren 80, beim zweiten 130 Kräfte im Einsatz. Der Gesamtschaden liegt bei mehr als einer halben Million Euro, und zwei Einfamilienhäuser sind nicht mehr bewohnbar. In Wildeshausen war die Lage hingegen relativ ruhig, auch wenn die Ehrenamtlichen kleinere Einsätze hatten.
Bereits am Montagabend hatte sich ein Carportbrand auf ein Einfamilienhaus am Hochmoorweg in der Gemeinde Hude ausgebreitet. Das Gebäude wurde schwer beschädigt. Die Polizei geht von einer Schadenshöhe von 300.000 Euro aus. Die Ursache des Unglücks ist unklar. Ein Anwohner (62) erlitt beim Versuch, das Feuer mit einem Gartenschlauch zu löschen, leichte Verletzungen (Rauchgasvergiftung). Rund 80 Kräfte der Feuerwehren Hude, Altmoorhausen, Bookholzberg und Wüsting waren im Einsatz.
Vierköpfige Familie kommt bei Verwandten unter
An Silvester musste eine vierköpfige Familie mit zwei kleinen Kindern (drei und vier Jahre alt) gegen 21.45 Uhr ihr Haus an der Uhlandstraße in Hude verlassen. Neben der Flachdachgarage standen das Haus sowie zwei Autos in Vollbrand, berichtet die Polizei. „Durch massiven Löscheinsatz der rund 130 Feuerwehrkräfte der Wehren Hude, Altmoorhausen, Neuenkoop, Schierbrok und Ganderkesee konnte ein Übergreifen auf umstehende Häuser verhindert werden“, heißt es weiter. Die Familie ist erst einmal bei Angehörigen untergekommen. „Genaue Angaben zur Schadenshöhe sind zurzeit nicht möglich. Diese dürfte aber im unteren bis mittleren sechsstelligen Bereich liegen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an“, so die Beamten.
In Wildeshausen rückten die Feuerwehrleute zu einer verrauchten Küche an der Dr.-Klingenberg-Straße aus. Der Qualm hatte sich im Gebäude verbreitet. Und sie mussten sich ab 1 Uhr mit brennenden Mülltonnen und Feuerwerksbatterien aus Pappe beschäftigen, wie es auf Nachfrage hieß.


