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Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat weitere Unterstützung für die Hochwassergebiete in Niedersachsen zugesagt. Sorgen würden ihr die Wetterprognosen mit weiterem Regen machen, sagte die SPD-Politikerin am Montag in Sandkrug (Gemeinde Hatten), wo sie zusammen mit der Niedersächsischen Innenministerin Daniela Behrens eintraf.
„Der weitere Regen erschwert die Lage. Was wir tun können, werden wir tun“, so Faeser nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur. Sie würden noch einen weiteren Hubschrauber holen, um weiter unterstützen zu können.
Die Innenministerin dankte den Einsatzkräften für ihren selbstlosen Einsatz. „Hier ist in den letzten zehn Tagen wirklich Großartiges geleistet worden. Und ich finde, wir sprechen viel zu wenig über diese Einsatzkräfte“, sagte sie. „Ich fange an bei der freiwilligen Feuerwehr, die neben ihrem Job, neben ihrer Familie und jetzt gerade auch noch an den Feiertagen hier ihr Bestes für andere geben.“ Das sei sehr selbstlos. Faeser dankte unter anderem auch den Rettungsdienstkräften und den Polizeikräften.
Am Tag zuvor hatte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sich per Rundflug mit einem Helikopter einen Eindruck über die Hochwasserlage im Norden Niedersachsens verschafft. Begleitet wurde er dabei von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und der Innenministerin des Landes, Daniela Behrens (beide SPD).
Kampf gegen die Fluten seit Weihnachten
In der Gemeinde Hatten kämpfen die Rettungskräfte seit Weihnachten gegen hohe Pegelstände. Am Donnerstag hatte der Landkreis Oldenburg die Warnstufe erhöht, um Hilfe aus anderen Landkreisen anfordern zu können. Am Freitag waren Kräfte aus Delmenhorst und dem Landkreis Wesermarsch in Hatten eingetroffen, um Ehrenamtliche aus Hatten abzulösen. Zudem hatte ein Hubschrauber der Bundespolizei Big-Bags am Deich abgeworfen, um die Anlage zu stabilisieren. Das ist bislang gut gelungen. Die Lage hat sich ein wenig entspannt.
Rubriklistenbild: © Markus Hibbeler
