Bundesinnenministerin Nancy Faeser kommt nach Sandkrug in die Hochwasserlage

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Bundesinnenministerin Nancy Faeser und die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, werden am Neujahrstag gemeinsam mit THW-Präsidentin Sabine Lackner und dem Präsidenten der Bundespolizei, Dr. Dieter Romann, das Hochwassergebiet in Niedersachsen besuchen, sich über die Lage informieren und mit Einsatzkräften sprechen.

In Hatten-Sandkrug an der Hunte werden sie sich unter anderem mit Einsatzkräften des THW austauschen und den Einsatz des Bundespolizei-Hubschraubers verfolgen, der mit dem Transport großer Sandbehälter die Einsatzkräfte vor Ort dabei unterstützt, die Deiche zu verstärken und Deichbrüche zu verhindern.

Unterdessen sind die Pegelstände der Hunte in der Nacht zu Sonntag in Sandkrug leicht gesunken. Die Lage stabilisiert sich. Die Anwohner dürfen in ihre geräumten Häuser zurückkehren.

Die Lage in Sandkrug hat sich ein wenig entspannt.

„Mit dem heutigen Tag wurde der Kräfteansatz auf 200 Einsatzkräfte reduziert, da die akute Phase der Deichsicherung abgeschlossen ist. Ab heute Nacht wird der Kräfteansatz nochmals deutlich reduziert“, teilte die Kreisfeuerwehr am Sonntagmittag mit.

In der kommenden Woche werde der Deich Tag und Nacht kontinuierlich durch Fußtrupps überwacht. Diese kontinuierlichen Kontrollen seien wichtig, um frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können und die Sicherheit der Deiche zu gewährleisten.

Hubschrauber stehen weiter bereit

„Sollten weitere Sicherungsmaßnahmen notwendig werden, werden die Kräfte erneut in den Einsatz gehen. Sandsäcke und Big-Bags stehen für den Notfall bereit. Auch die Hubschrauber der Bundeswehr in Nordholz und der Bundespolizei in Rastede stehen bereit, um schnell reagieren zu können“, teilt die Feuerwehr mit.

Unterdessen können die Anwohner in ihre geräumten Häuser zurückkehren. Dies geschieht in Absprache mit den Sicherheitsbehörden und der Gemeinde Hatten.

Rubriklistenbild: © Markus Hibbeler

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