VonFabian Raddatzschließen
An der deutschen Nordsee-Küste müssen sich die Menschen auf Orkan und Sturmflut einstellen. Die Behörden warnen vor hohen Wasserständen.
Update vom Donnerstag, 23. November, 10:14 Uhr: Die Meldedienste haben ihre Warnungen für die Nordsee-Küste noch einmal erhöht. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) geht aktuell von einem Orkan aus, der am heutigen Donnerstag auf die deutsche Nordsee-Küste treffen kann. An der Nordfriesischen Küste und auf Helgoland warnt der DWD vor Windstärken von 11 Beaufort. Dabei können Orkan-Böen bis zu 117 Kilometer pro Stunde schnell werden. Bäume können entwurzelt werden und es drohen verbreitet Sturmschäden.
Des Weiteren warnt das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie auf seiner Website vor deutlich höheren Wasserständen an der deutschen Nordseeküste sowie im Weser- und Elbegebiet. Bewohner werden gebeten, sich regelmäßig zu informieren.
Schwere Sturm-Warnung für Nordsee-Küste: Fähr-Verkehr eingestellt
Erstmeldung vom Donnerstag, 23. November, 07:55 Uhr: Cuxhaven/Hamburg– Vor schweren Sturmböen von bis zu 102 km/h (10 Beaufort) warnt der Deutsche Wetterdienst am Donnerstag, 23. November. Herausgegeben wurde die Warnung um 05:10 Uhr. Sie gilt für die Elbmündung, das Seegebiet Helgoland, die Nordfriesische Küste und die Elbe von Hamburg bis Cuxhaven.
Der Sturm ist dabei jeweils nordwestdrehend.
Auch der Fähr-Verkehr wurde eingestellt. Das kündigte die Deutsche Bahn an. Von und nach Wangerooge sollen am Freitag keine Fähren mehr fahren. Und auch zwischen dem Festland und Spiekeroog müssen Reisende am Donnerstag mit Verspätungen rechnen. Am Freitag soll der Betrieb sogar ganz eingestellt werden.
Planmäßig fahren die Fähren dagegen nach Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist und Borkum.
Deutscher Wetterdienst gibt schwere Sturm-Warnung für Nordsee-Küste raus: Bäume können entwurzelt werden
Bei Windstärken von über 100 km/h beziehungsweise 10 Beaufort sprechen Experten von sehr hoher See. Die Wellen können dann sehr hoch werden, es bilden sich weiße Flecken auf dem Wasser, lange, überbrechende Kämme und schwere Brecher können auftauchen.
An Land werden Bäume entwurzelt, Baumstämme brechen und Gartenmöbel werden weggeweht. An Häusern können größere Schäden entstehen. Bewohner sind dazu angehalten, Vorsicht walten zu lassen.
Auch im Landesinneren müssen Menschen aufpassen – vor allem Autofahrer: Das Wetter in Niedersachsen bringt Schnee und glatte Straßen. Auch Gewitter sind möglich.
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