VonJan Könemannschließen
Blutspenden und sich typisieren lassen in einem - und im Anschluss am reichhaltigen Büfett satt essen: Dieses Angebot lockte am Donnerstag, 25. April, gleich doppelt so viele Spender wie sonst in die Drentweder Gemeinschaftshalle.
Drentwede – Wenn zu einem Blutspendetermin in der Gemeinschaftshalle in Drentwede über 120 Personen kommen, dann ist das etwas Besonderes. Warum, erklärt Christa Ruckgaber vom DRK-Ortsverein Drentwede: „Das ist ein extrem guter Wert. Sonst haben wir immer 60 bis 70 Spender. Mit so vielen haben wir gar nicht gerechnet“, zeigte sich die DRK-Mitarbeiterin über den hohen Andrang überrascht.
Und wie sind die vielen Spender zu erklären? „Das hat vermutlich auch mit der Typisierungs-Aktion zu tun“, mutmaßte Ruckgaber. In Zusammenarbeit mit dem DRK war an diesem Donnerstag nämlich auch die Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD) vor Ort. Gemeinsam mit der Blutabgabe konnten sich die Spender typisieren lassen – ohne einen Mehraufwand zu haben. Zur Aufklärung war Jörg Gündling von der DSD in der Gemeinschaftshalle und warb für die Typisierung.
DRK-Ortsverein Drentwede rundum zufrieden
Der Prozess sei „relativ einfach“ erklärte er den potenziellen Stammzellenspendern. Im Zuge der Blutspende würde nur ein „bisschen mehr Blut abgenommen werden“. Einziger Haken: Nur Menschen zwischen 17 und 50 Jahren können sich typisieren lassen. Auffallend positiv war, dass schon viele Spender angaben, typisiert zu sein. Am Ende des Blutspendetermins hatten sich aber doch 23 potenziell neue Stammzellenspender gefunden. Gündling sprach bei den Drentwedern von einer „positiven Bereitschaft, sich typisieren zu lassen“.
Am Ende der Spende – egal ob mit oder ohne Typisierung – stand für die Spender ein reichhaltiges Büfett parat, das auch gut angenommen wurde. Christa Ruckgaber zog ein positives Fazit („Wir sind sehr zufrieden“) und bedankte sich bei den vielen Spendern. Der nächste Termin zum Blutspenden in Drentwede ist am 18. Juli.

