Verkehrshinweis

Ferien-Ansturm aus NRW: Am Wochenende werden die Autobahnen im Norden voll

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Weil in Nordrhein-Westfalen die Ferien beginnen, müssen Autofahrer im Norden mit vollen Autobahnen rechnen. Wo die Stau-Gefahr besonders hoch ist.

Hamburg/Bremen – Viel Reiseverkehr, viele Staus: Der ADAC warnt vor verstopften Autobahnen im Norden am Wochenende. In NRW beginnen die Sommerferien – und weil viele Urlauber ihren Weg Richtung Meer, Berge, Küste oder in den Süden antreten, müssen Reisende mit einem verstärkten Verkehrsaufkommen rechnen.

Fahrzeuge stehen auf einer Autobahn im Stau.

Vor allem auf den Zufahrtsstraßen in die Berge, Küsten und Seenlandschaften wird große Geduld erforderlich sein, so der ADAC – auch, wenn mit langen Blechlawinen zum Saisonauftakt auf den Ferienautobahnen noch nicht zu rechnen sei. Weil die Reiselust der Deutschen nach den Corona-Jahren wieder richtig erwacht sei, rechnen die Verkehrs-Experten mit einem insgesamt sehr staureichen Reisesommer.

Schon an Ostern und Pfingsten war sehr viel mehr los auf den Straßen als 2022 oder davor. Heimat- und Campingurlaub sind seit Jahren sehr beliebt, was sich auf Deutschlands Fernstraßen deutlich bemerkbar macht“, schreibt der ADAC. Auch Autoreisen ins benachbarte Ausland seien beliebt.

Ferien-Ansturm aus NRW: Am Wochenende werden die Autobahnen im Norden voll

Da NRW als erstes Bundesland an diesem Wochenende den Startschuss zur Ferien-Saison gibt, dürfte es auf den Autobahnen auch an den kommenden zwölf Wochenenden voll werden.

Folgende Routen im Norden dürften laut ADAC am stärksten belastet sein:

  • Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
  • A1 Köln – Dortmund – Bremen – Lübeck
  • A2 Dortmund – Hannover
  • A7 Hamburg – Flensburg
  • A7 Hamburg – Hannover und Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte

Die Spitzenzeiten für Staus dürften am Freitagnachmittag bestehen, nämlich dann, wenn Reise- und Berufsverkehr aufeinander treffen. Doch auch am Samstagvormittag und Sonntagnachmittag dürfte es nach Auskunft des ADAC nicht viel besser werden.

Rubriklistenbild: © Mia Bucher/dpa/Symbolbild

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