VonKlaus-Maria Mehrschließen
Eva Burghardtschließen
Nach den heftigen Unwettern am Donnerstagabend über Niedersachsen beruhigt sich die Lage. Es wird deutlich kühler als an den Vortagen.
Update vom 30. August, 7.12 Uhr: Auch am Morgen gilt in Niedersachsen noch eine Warnung vor starkem Gewitter. Davon ist die Region östlich von Hannover betroffen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gibt es im Tagesverlauf immer wieder Schauer und gewittrigen Regen. Im Nordwesten bleibt es aber bei einem Wechsel von Sonne und Wolken meist trocken. Mit bis zu 26 Grad wird es deutlich kühler als an den Vortagen.
Starke Überflutungen nach Starkregen in Teilen von Niedersachsen
Update, 29. August, 20.06 Uhr: Die höchste Unwetterwarnstufe für Göttingen ist beendet. Offenbar kam es regional zu starken Überflutungen. Zahlreiche Feuerwehren sind im Dauereinsatz. Keller müssen leergepumpt und umgefallene Bäume beseitigt werden. Das wird eine lange Nacht für die ehrenamtlichen Helfer im Kreis Göttingen. Im benachbarten Kassel sollen die Menschen auf Booten in den Straßen unterwegs sein. Die Feuerwehren rücken auch dort zum Großeinsatz aus. Es gelten noch mehrere Warnungen vor starken Gewittern in ganz Niedersachsen. Diese Kreise sind betroffen:
- Göttingen
- Northeim
- Holzminden
- Hildesheim
- Hameln-Pyrmont
- Schaumburg
- Peine
- Hannover
- Gifthorn
- Wolfsburg
- Helmstedt
Update, 29. August, 19.27 Uhr: Die höchstmögliche Unwetterwarnstufe gilt für den Kreis Göttingen. Der DWD warnt vor „extrem heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen um 50 l/m² pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 80km/h“. Es wird geraten, den Aufenthalt im Freien möglichst zu vermeiden. Es kann zu schweren Überflutungen kommen, Sturmböen können Bäume fällen.
Update, 29. August, 18.22 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Unwetterwarnung für mehrere Kreise in Niedersachsen herausgegeben. Es gilt die Warnstufe 3 von 4 möglichen Stufen. Gewarnt wird vor schweren Gewittern. „Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 30 l/m² pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 70 km/h.“ Die Warnung gilt bis 20 Uhr und für folgende Kreise:
Unwetterwarnung am Donnerstagabend für Niedersachsen – diese Kreise sind betroffen
- Göttingen
- Northeim
- Holzminden
- Hannover
- Celle
- Heidekreis
Update, 29. August, 17.35 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt aktuell vor „starken Gewittern“ im südlichen Niedersachsen. „Dabei gibt es Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 15 l/m² und 25 l/m² pro Stunde sowie Windböen mit Geschwindigkeiten um 60 km/h.“ Die Warnung gilt bis 18.30 Uhr und für folgende Landkreise:
Starke Gewitter über Niedersachsen – diese Landkreise sind betroffen
- Göttingen
- Northeim
- Holzminden
- Hildesheim
- Hameln-Pyrmont
- Schaumburg
- Peine
- Hannover
- Celle
- Heidekreis
Ursprünglicher Artikel, 29. August, 7.45 Uhr: Hannover – Noch ist es heiß in Norddeutschland: Ein Hochdruckgebiet, das seinen Schwerpunkt über dem Baltikum hat, bringt teils sehr warme bis heiße Luft nach Niedersachsen und Bremen, berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Im Laufe des Tages nähert sich allerdings eine schwache Kaltfront von Westen und die bringt kräftige Gewitter mit sich.
Gewitter, Starkregen und Windböen in Niedersachsen ab dem Nachmittag erwartet
Der Donnerstagvormittag, 29. August, beginnt laut DWD noch heiter. Doch im Verlauf ziehen von der Nordsee und der Ems vermehrt Wolkenfelder auf, die „einzelne kräftige Schauer und Gewitter“ mit sich bringen. Dabei ist es schwülwarm bis heiß in Niedersachsen, bei Temperaturen um die 28 Grad in Ostfriesland und bis 34 Grad im Südosten.
Laut DWD bringen die Gewitter ab dem Nachmittag auch Starkregen mit sich. Demnach ist eine Wassermenge von 25 Liter pro Quadratmeter innerhalb von einer Stunde möglich. Dass Windböen mit einer Geschwindigkeit von 60 km/h auftreten, hält der DWD ebenfalls für wahrscheinlich. Das ist keine gute Nachricht für Veranstaltungen wie das Oldenburger Stadtfest, das an diesem Wochenende stattfindet.
Trotz der anstehenden Gewitter bleibt es zunächst unangenehm heiß in Niedersachsen. Zuletzt hatte der DWD sogar eine Hitzewarnung für den Norden Deutschlands am Donnerstag ausgesprochen.
Wetter in Norddeutschland bleibt unbeständig
Am Freitag, 30. August, kann es vor allem im Südosten vereinzelt noch Regen und Gewitter geben, berichtet der DWD. Im Nordwesten bleibt es bei Sonne und Wolken aber meist trocken, dafür kühlt es sich ab auf Temperaturen zwischen 21 und 26 Grad. Regen und Schauer kann es jedoch auch in der Nacht zu Samstag, 31. August, geben. Ansonsten bleibt es gering bewölkt oder klar.
Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa





