Es weihnachtet sehr

Glühwein, Bratwurst und gebrannte Mandeln: Weihnachtsmärkte 2022 öffnen

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In den Innenstädten von Bremen und Niedersachsen werden die Stände für die Weihnachtsmärkte aufgebaut. Die Betreiber hoffen nach Corona auf viele Besucher.

Bremen/Hannover – Es weihnachtet sehr: In den Innenstädten von Bremen und Niedersachsen laufen die letzten Vorbereitungen für die Weihnachtsmärkte 2022, die in der kommenden Woche beginnen. Bereits zu Beginn der Woche öffnen der Schlachtezauber in Bremen und der Lamberti-Markt in Oldenburg ihre Pforten.

Weihnachtsmärkte in Bremen und Niedersachsen 2022: Schlachtezauber öffnet am Montag – Lamberti-Markt am Dienstag

Der Startschuss für den Schlachtezauber in Bremen fällt um 16:00 Uhr mit dem Einschalten der Lichter des Tannenbaums auf dem Marktplatz. „Alle freuen sich, dass es jetzt wieder unter normalen Bedingungen weitergeht“, sagte Fred Hanstein, Vorsitzender des Landesverbands Niedersachsen der Markt- und Schaustellerbetriebe. Nachdem die Weihnachtsmärkte im Jahr 2020 ausfielen und im vergangenen Jahr nur unter großen Einschränkungen stattfanden, müsse vieles aufgeholt werden. Trotz der Energiekrise und den steigenden Kosten, rechne er mit vielen Besuchern. „Trotz alledem haben die Menschen Lust rauszukommen“, so Hanstein.

Am kommenden Dienstag, 22. November 2022, öffnet in Oldenburg der Lamberti-Markt. (Archivbild)

Am Dienstag, 22. November 2022, öffnet dann der Lamberti-Markt in Oldenburg. Rund 100 Holzhütten und Verkaufsstände warten auf die Besucher. Der Markt erstreckt sich vom Schloss über das historische Rathaus bis zur St. Lamberti-Kirche in der Innenstadt.

Weihnachtsmärkte 2022 in der Region

Bückeburg, Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg, 24.11. bis 4.12.2022 

Bremen, Schlachtezauber u. Rund um den Marktplatz, 21.11. bis 23.12.

Bremerhaven, Weihnachtsmarkt und Lichterglanz, 21.11. bis 30.12.

Bruchhausen-Vilsen, Ortskern, 26. und 27.11.

Cloppenburg, Nikolausmarkt im Museumsdorf, 26.11., 27.11., 3.12. und 4.12.

Diepholz, Weihnachtsmarkt, 1.12. bis 3.12.

Fischerhude, Weihnachtsmarkt, 11.12.

Langwedel, Etelser Weihnachtsmarkt in Langwedel-Etelsen, 26. und 27.11.

Leeste, 26. und 27.11.

Nienburg (Weser), Adventszauber, 25. bis 27.11., 2.12. bis 4.12., 9.12. bis 11.12., 16.12. bis 18.12.

Oldenburg, Lamberti-Markt, 22.11. bis 22.12.

Rotenburg, Nikolausmarkt, 2. bis 4. Dezember

Syke, Kulturtage, 3. und 4.12.

Verden, 21.11. bis 21.12.

Weyhe, Weyhnachtsmarkt, 23.11. bis 23.12.

Änderungen vorbehalten

Erstmals wird es in diesem Jahr auch noch einen zweiten Weihnachtsmarkt in der Innenstadt geben. Der Weihnachtszauber auf dem Waffenplatz startet am 24. November. „Er ist keine Konkurrenz, sondern eine wunderbar weihnachtliche Ergänzung in einem anderen Ambiente“, sagte Oldenburgs Stadtkämmerin Julia Figura. Dort soll es ein „gehobenes gastronomisches Angebot“ für die Besucher geben. 

Weihnachtsmärkte 2022 öffnen: Hannover, Göttingen und Hildesheim öffnen am Montag

In Hannover startet einer der größten Märkte in Niedersachsen am Montag in der Altstadt. Wie immer ist er in drei Bereiche aufgeteilt. So gibt es den traditionellen Markt rund um die Marktkirche und nebenan wird der finnische Markt mit seinen nordischen Spezialitäten wie der Glühweinvariante Glögi sowie Flammlachs aufgebaut. Außerdem gibt es noch den historischen Markt mit Mittelalter-Atmosphäre. Nur wenige Gehminuten entfernt steht die rund 18 Meter hohe Weihnachtspyramide mitten in der Innenstadt.

Ab der kommenden Woche geht auch in Göttingen der Weihnachtsmarkt los. Neben vielen Verkaufsständen gibt es auf einer Bühne Konzerte und andere Live-Musik. Etwa 60 Weihnachtsstände warten von Montag an auf die Weihnachtsmarktbesucher in Hildesheim. Um den Brunnen am Marktplatz werden Hütten im Fachwerkstil aufgebaut. Viele mit LED-Leuchten angestrahlte Lichtinstallationen sorgen für eine weihnachtliche Stimmung. Außerdem gibt es dort auch eine Außenstelle des Weihnachtspostamtes Himmelsthür, bei dem Kinder Briefe mit ihren Wunschzetteln abgeben können. (mit Material der dpa)

Rubriklistenbild: © Hauke-Christian Dittrich/dpa

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