Sprengsatz ungefährlich

Granaten-Fund: Mann entdeckt Sprengsatz beim Magnetangeln

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Ein Mann hat beim Magnetangeln eine Granate entdeckt – Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst waren im Einsatz.
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Ein Mann machte beim Magnetangeln in Hannover einen ungewöhnlichen Fund: Er zog eine alte Granate aus dem Wasser. Straße und Fluss wurden gesperrt.

Hannover – Am Sonntag, 17. Juli 2022, hat ein Mann beim Magnetangeln eine alte Granate in dem Fluss Leine in der Innenstadt von Hannover entdeckt. Die anliegende Straße und der Fluss mussten daraufhin gesperrt werden. Neben Polizei und Feuerwehr waren auch die Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst im Einsatz, um den Fund zu untersuchen.

Granate beim Magnetangeln in Hannover entdeckt – Sprengsatz ungefährlich

Magnetangeln – auch bekannt unter dem Begriff Magnetfischen – bezeichnet eine Praxis, bei der ein starker Magnet an einem Seil befestigt und in ein Gewässer geworfen wird. Auf diese Weise sollen nicht Fische, sondern unter Umständen wertvolle metallische Gegenstände aus dem Wasser gezogen werden.

Ein Mann in Hannover hat das am Sonntag offenbar im Fluss Leine probiert und dabei eine alte, verrostete Granate entdeckt. Angaben der Feuerwehr nach wurden eine anliegende Straße und der Fluss gesperrt, um den Fund zu untersuchen. Doch der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zufolge stellte sich der Sprengsatz schnell als ungefährlich heraus.

Weitere Blaulicht-Nachrichten in Niedersachsen: Reisebus kracht in Autos – acht Menschen verletzt

In Niedersachsen kam es darüber hinaus am Wochenende zu etlichen Vorfällen, bei denen die Polizei eingreifen musste: Auf der A7 krachte ein Reisebus in fünf Autos – dabei wurden acht Menschen verletzt. Am Samstag hat zudem ein Autofahrer unter Drogen und ohne Führerschein einen Biker lebensgefährlich verletzt.

Im Landkreis Emsland explodierte außerdem der Akku von einem Hybridauto und zündete eine Garage an – dabei entstand ein Schaden von 200.000 Euro.

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