VonFabian Raddatzschließen
An der Nordsee müssen sich Menschen am Freitag auf schwere Sturmböen einstellen. Laut Deutschem Wetterdienst sind vor allem die nordfriesische Küste und Helgoland betroffen.
Update vom Freitag, 13. Oktober, 07:10 Uhr: In seinem aktuellen Bericht warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) von schweren Sturmböen an der deutschen Nordsee-Küste. Vor allem die nordfriesische Küste und das Seegebiet Helgoland müssen sich auf Windstärken auf bis zu 10 Beaufort einstellen. Dabei handelt es sich um Windgeschwindigkeit von bis zu 102 km/h. Bäume können brechen und größere Schäden an Häusern entstehen.
An der See entstehen sehr hohe Wellenberge mit langen überbrechenden Kämmen, so der DWD. Die entstehenden Schaumflächen würden in so dichten weißen Streifen in Richtung des Windes geweht, dass die Meeresoberfläche im Ganzen weiß aussieht. Das Rollen der See werde schwer und stoßartig. Die Sicht ist beeinträchtigt.
An der ostfriesischen Küste sowie der Elbmündung werden Sturmstärken von bis zu 9 Beaufort (maximal 88 km/h) erwartet. An der Elbe von Hamburg bis Cuxhaven sind es 8 Beaufort (maximal 77 km/h).
Deutscher Wetterdienst hebt Sturmwarnung für Nordsee-Küste auf
Update vom Donnerstag, 12. Oktober, 12:10 Uhr: Der Seewetterdienst Hamburg des Deutschen Wetterdienstes hat die Sturmwarnung für Nordsee-Küste aufgehoben. Es bestehe keine Starkwind-, Sturm- oder Orkanwarnung mehr, heißt es.
Deutscher Wetterdienst erneuert Sturmwarnung für nordfriesische Nordsee-Küste
Update vom Donnerstag, 12. Oktober, 07:10 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat seine Starkwind-Warnung für die deutsche Nordsee-Küste am Donnerstag erneuert – allerdings nur für die nordfriesische Küste. Dort sollen am Tag Windstärken von 5 bis 6, West bis Nordwest, und Böen von 7 Beaufort auftreten.
Deutscher Wetterdienst gibt Sturmwarnung für Nordsee-Küste heraus
Erstmeldung vom Mittwoch, 11. Oktober, 07:20 Uhr: Hamburg/Cuxhaven – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Mittwoch, 11. Oktober, vor Starkwind an der deutschen Nordsee-Küste. Demnach können an der ostfriesischen Küste Winde von bis zu 9 Beaufort auftreten (75 bis 88 km/h). Aus Südwest 6 bis 7. Sturmgefahr gilt auch für den Bereich der Elbmündung. Hier ist laut DWD mit Windstärken 6 bis 7 aus Südwest sowie Böen von 9 Beaufort zu rechnen.
Ähnlich im Seegebiet Helgoland: 6 bis 7 aus Südwest sowie eine Sturmwarnung von 9 Beaufort. An der nordfriesischen Küste können die Winde mit einer Stärke von 6 bis 7 aus Südwest auftreten, Böen können bis zu 88 km/h schnell werden. 8 Beaufort (62 bis 74 km/h) sind hingegen an der Elbe von Hamburg bis Cuxhaven vorausgesagt.
Sturmwarnung für Nordsee-Küste: Bei 9 Beaufort beginnt die See zu „rollen“
Bei 9 Beaufort können die Winde Sturmstärke von bis zu 88 Stundenkilometer annehmen. Das kann an der See für hohe Wellenberge sorgen und dichte Schaumstreifen in Windrichtung. Das bekannte „Rollen“ der See beginnt – das kann passieren, wenn Wellenhöhe und Windstärke so stark sind, dass diese brechen. Die See hört sich dann an, als würde sie über etwas rollen.
Die Gischt kann dabei die Sicht beeinträchtigen.
In Niedersachsen wird zudem ein „Wettersturz“ erwartet, der Schnee bringen kann.
Rubriklistenbild: © Volker Bartels/dpa


