VonElias Bartlschließen
Das Wochenende startet ungemütlich: Windböen, Regen und stürmische Böen sind zu erwarten. Vor allem an der Nordsee und im Bergland wird es rau.
Bremen – Niedersachsen und Bremen stehen vor einer stürmischen Nacht und einem windigen Sonntag. Ein umfangreiches Tiefdrucksystem bei Irland lenkt milde Meeresluft in diese Regionen und führt zu einer Zunahme der Windgeschwindigkeit. Dies berichtet die Regional- und Seewetterzentrale in Hamburg.
Ungemütliches Wochenende: Sturmböen und Regen in Deutschland
Die Windzunahme beginnt in der Nacht zum Sonntag, zunächst an der See und im Bergland. Später sind verbreitet Windböen zu erwarten. In exponierten Lagen können sogar stürmische Böen oder Sturmböen auftreten. An der Nordsee und in den Kammlagen der Mittelgebirge sind Windböen um 55 km/h aus Südost bis Süd prognostiziert. Am Sonntag dreht der Wind auf Südwest und bringt auch im Binnenland verbreitet Windböen mit sich. Auf den Nordseeinseln und im Bergland sind stürmische Böen um 65 km/h, vereinzelt sogar Sturmböen um 75 km/h wahrscheinlich.
Neben dem Wind ist auch mit Regen zu rechnen. Heute Mittag ist es meist bedeckt und es fällt zeitweise Regen oder Sprühregen. Von Süden her sind am Nachmittag Wolkenauflockerungen zu erwarten. In der Nacht zum Sonntag verdichten sich die Wolken von Südwesten her erneut und es folgt schauerartiger, an der See örtlich gewittrig verstärkter Regen.
In der Nacht auf Sonntag wird es windig: Experten warnen vor Sturmböen
Am Sonntag ist es wechselnd bis stark bewölkt, mit zeitweisen Schauern und vereinzelt Gewittern bei 13 bis 16 Grad. Der Wind weht in Böen stark bis stürmisch aus Süd bis Südwest. In der Nacht zum Montag lassen die Schauer im Landesinneren etwas nach und die Temperaturen kühlen auf 8 bis 12 Grad ab.
Die kommenden Tage bleiben unbeständig mit Regen und windigem Wetter. Die Bewohner sollten sich auf diese Wetterbedingungen einstellen und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen.
Rubriklistenbild: © Álvaro Ballesteros/dpa

