VonJonah Reuleschließen
In Niedersachsen kann es am ersten Novemberwochenende zu Bodenfrost kommen. Der Winter ist laut einem Wetterexperten jedoch noch weit entfernt.
Hannover – Der Herbst zeigt sich in Niedersachsen von seiner goldenen Seite. Statt nasskaltem, trübem Herbstwetter genossen die Menschen in den vergangenen Tagen vielerorts die Sonne bei vergleichsweise hohen Temperaturen. Der Winter scheint dagegen noch in weiter Ferne. Derzeitige Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zufolge kommt es am ersten Novemberwochenende (2. und 3. November) zu Frost in Niedersachsen und Bremen. Schnee ist danach laut einem Wetterexperten allerdings nicht in Sicht
Temperaturen in Niedersachsen fallen zum Wochenende – Bodenfrost droht
Am Donnerstag (31. Oktober) wird es in Niedersachsen nach etwas Sprühregen gegen Nachmittag freundlicher. Stellenweise lockert es laut DWD vor allem im Süden des Landes auf und es zeigt sich die Sonne. Die Temperaturen erreichen höchstens 13 bis 15 Grad.
Der Freitag (1. November) startet mit Nebel und vielen Wolken. In der zweiten Tageshälfte ist dann auch Regen zu erwarten. Auch dabei bleibt es für den Herbst verhältnismäßig mild mit Temperaturen um die 12 Grad. Der Samstag (2. November) bleibt laut den Wetterexperten mit Werten von bis zu 12 Grad ebenfalls recht mild, gebietsweise gibt es Sonne.
In der Nacht zu Sonntag (3. November) sinken die Temperaturen dann erstmals unter die Null-Grad-Marke ab. Im Wendland kann es dabei laut DWD bis zu -3 Grad geben. „Verbreitet leichter Frost in Bodennähe“, prognostiziert der Wetterdienst in seiner Vorhersage.
Auch im Laufe des Sonntags muss laut DWD lokal weiterhin mit leichtem Frost gerechnet werden. Dieser könne im Bergland auftreten. Nach der Auflösung des Nebels bleibt es zumeist trocken und die Temperaturen erreichen bis zu 12 Grad.
Frost in Niedersachsen zum Novemberstart – Wetterexperte rechnet dennoch mit „Mildwinter“
Statt sinkender Temperaturen und Kälte ist auch in der ersten Novemberwoche recht mildes Wetter in Norddeutschland zu erwarten. „Die Hochdruckwetterlage ist sehr stabil“, erklärt Meteorologe Dominik Jung von Wetternet in seinem aktuellen Video. Seine jüngste Prognose zum ersten Schnee in Niedersachsen kassierte der Wetterexperte ein. Vielmehr könnte das Hoch, das derzeit für mildes Herbstwetter in Deutschland sorge, sogar bis Ende November die Wettergeschehnisse weiter bestimmen.
„Bis zum 15. November passiert überhaupt nichts“, sagt Jung beim Blick auf die Ensembleprognose für Norddeutschland. Die gesammelten Daten aus verschiedenen Wettermodellen gehen dabei von konstanten Temperaturen von um die 12 Grad für den Norden aus. Niederschlag – und damit auch Schnee – ist kaum in Sicht. Mit Blick auf den Winter sagt Jung: „Ein Mildwinter ist am wahrscheinlichsten bei uns.“ (jr)
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