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Wildeshausen – Die CDU im Wildeshauser Stadtrat beantragt, dass im nächsten Bau- und Umweltausschuss ein Sachstandsbericht der Stadtverwaltung zum Weihnachtshochwasser in Wildeshausen erfolgt.
Darin soll nach Ansicht der Christdemokraten auf die Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen seit dem Hochwasser von 1998 eingegangen werden. Sie beantragen einen Bericht über die Kooperation der Rettungsorganisationen und wollen thematisieren, ob es einen Ausrüstungsbedarf gibt.
Ratsherr Ulrich Kramer fragt zudem: „Gibt es neue Erkenntnisse über das Fließ- und Ausdehnungsverhalten des Hochwassers im Vergleich zum bisherigen Hochwasserplan?“ Er möchte auch Auskunft darüber erhalten, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind, um eventuell aufgetretene Mängel zu kompensieren. Kramer verweist darauf, dass das aktuelle Hochwasser den Rettungsorganisationen viel abverlangt hat. Die Wildeshauser Feuerwehr habe seit Heiligabend eine 24-Stunden-Bereitschaft mit jeweils 20 Kräften gefahren. Sie sei nach Bedarf durch die DLRG, das Deutsche Rote Kreuz, die Malteser, benachbarte Feuerwehren sowie Mitarbeiter von Bauhof und Stadtverwaltung unterstützt worden.
„In diesem Zusammenhang ist es wichtig, zu wissen, wie die ohnehin schon gute Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Organisationen bei diesem Ereignis geklappt hat und ob es noch Verbesserungsbedarf – beispielsweise bei baulichen Anlagen zum Hochwasserschutz – gibt. In jedem Fall, so Kramer, müsse es – wie beim Hochwasser im Jahr 1998 in Wildeshausen – zeitnah eine Helferfeier geben.