- VonDierk Rohdenburgschließen
Hatten – Der Wasserstand im Barneführerholz (Gemeinde Hatten) hat seinen Scheitelpunkt erreicht. Die Situation bleibt jedoch angespannt, da die Wassermassen im Barneführerholz nur langsam abfließen. Das teilte die Kreisfeuerwehr nach einer Lagebesprechung am Mittwochvormittag mit.
„Um die Sicherheit weiterhin zu gewährleisten, wird der Deich am Graben 26 weiter gesichert. Die örtlichen Behörden führen eine ständige Lagebeurteilung durch, um auf mögliche Entwicklungen vorbereitet zu sein. Es werden weiterhin zusätzliche Sandsäcke gefüllt, um potentielle Risikobereiche weiter zu schützen“, heißt es in der Mitteilung. „Wir möchten die großzügigen Angebote der freiwilligen Helfer dankend anerkennen. Derzeit wird jedoch keine Hilfe benötigt. Die örtlichen Schnell-Einsatz-Gruppen sorgen bereits für eine hervorragende Versorgung der Einsatzkräfte. Wir wissen das außerordentliche Engagement und die Unterstützung der Bevölkerung zu schätzen.“
Bewohner dürfen noch nicht in die geräumten Häuser zurück
Die Bewohner des geräumten Wohngebietes können nach Angaben der Feuerwehr frühestens in drei Tagen in ihre Häuser zurückkehren. Sollte sich die Lage vorher entspannen, werden die Bewohner umgehend informiert.
Trotz der leichten Entspannung der Lage bittet die Feuerwehr die Bevölkerung, die Deiche aus Sicherheitsgründen weiter nicht zu betreten. Die Astruper Straße sowie der Barneführerholzweg und die Straße „Am Rinderhagen“ seien aktuell gesperrt. „Bitte meiden Sie diese Bereiche und behindern Sie die Einsatzkräfte nicht“, heißt es. Im Einsatz sind derzeit 350 Kräfte verschiedener Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Malteser gemeinsam mit dem Roten Kreuz.
Für weitere Informationen und Aktualisierungen wird gebeten, offizielle Warnungen und Hinweise der örtlichen Behörden und Feuerwehr zu verfolgen.