Hochwasser: Kreisstraßen im Raum Verden wieder frei

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Seit gestern erneut dicht: die Strecke Verden-Eissel.
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Die Strecken Verden-Eissel und Daverden-Intschede waren am Montag, 12. Februar, dicht. Die Pegel von Aller und Weser haben sich mittlerweile wieder normalisiert.

Meldung von Montag, 12. Februar: Verden/Achim – Die Pegel an Weser, Aller und Wümme steigen und steigen und jetzt ist es zurück, das Hochwasser, das zu ersten Straßensperrungen führt. Nachdem die Kreisstraßenmeisterei schon am Sonntagabend die Strecke von Daverden über das Wehr nach Intschede voll gesperrt hatte, folgte gestern auch die Sperrung der Kreisstraße von Verden nach Eissel. Im Nordkreis ist im Zuge der Kreisstraße 2 der Radweg zwischen Backsberg und Fischerhude überflutet und gesperrt.

Wie rapide sich die Lage ändert, ist vor allem an der Kreisstraße 27 zwischen Verden und Eissel erkennbar. Am Montagmorgen stand das Wasser noch leicht auf der Fahrbahn, ein Durchfahren sei aber noch möglich, hieß es aus der Behörde. Einige Stunden später war diese Aussage Schnee vom Vormittag. Vollsperrung auch hier. Die Busse werden wie zu Jahresbeginn über Langwedel umgeleitet.

Tatsächlich waren die Pegel an den vergangenen Tagen deutlich gestiegen. An der Aller in Eitze etwa binnen Wochenfrist um rund 80 Zentimeter auf jetzt 5,67 Meter. An der Weser kletterte der Pegel bei Dörverden innerhalb der vergangenen sieben Tage sogar um 160 Zentimeter auf 6,92 Meter. Und ein Ende der Zunahme ist noch nicht in Sicht. Die Pegel der vorgelagerten Messstellen sind zumindest gestern noch einmal gestiegen.

Die Flüsse bleiben damit oberhalb der höchsten Warnstufe 3, wie aus Daten des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hervorging. Bei Meldestufe 3 kann es zu Überschwemmungen größerer Flächen sowie einzelner Grundstücke, Straßen und Keller kommen. „Aufgrund der andauernden regnerischen Witterungsphase in dieser Woche werden die Wasserstände auf hohem Niveau bleiben, eine Entwarnung ist nicht in Sicht“, teilt die Hochwasservorhersagezentrale des Landesbetriebs in ihrem Lagebericht mit.

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