Wetter-Chaos

„Krasser Temperatursturz“: Wintereinbruch kommt – Kälte und kräftiger Schneefall

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Wintereinbruch in Deutschland: Temperaturen stürzen ab und es schneit bis ins Tiefland. Wettermodelle sagen kräftigen Schneefall für den Norden und Westen voraus.

Hannover – Derzeit sorgen noch Dauerregen und Sturmböen im Norden für graue Aussichten. Einige Wetterexperten rechneten nach 20 Grad im Dezember bereits mit einem „Rekord-Winter“. Doch der Meteorologe Jan Schlenk prognostiziert: Der „echte“ Winter mit knackiger Kälte kommt zurück! Vorausgesagt werden massive Temperaturstürze, Glätte und kräftige Schneefälle für den Norden und Nordwesten. Schon nach dem kommenden Wochenende fällt das Thermometer deutlich. Und in der Nacht zu Montag gibt es im Nordwesten bereits erste Schneefälle.

Wintereinbruch in Deutschland: Wettermodelle sagen kräftigen Schneefall im Westen und Norden voraus. (Symbolfoto)

„Krasser Temperatursturz“: Wintereinbruch in Deutschland – viel Schnee auch in Niedersachsen möglich

„Ein krasser Temperatursturz kommt auf Deutschland zu“, warnt Jan Schenk, Meteorologe bei The Weather Channel. „Über dem Atlantik ist wieder Hochdruck am Start und damit kommt Kaltluft zu uns“, erklärt der Experte. Niedersachsen, Bremen und Hamburg können sich neben Kälte und Schneefall auch auf stürmische Böen gefasst machen. An den Küsten kann der Wind sogar Orkanstärke erreichen.

Schöne Aussichten, rasante Pisten: Zehn Skigebiete in Europa, die Sie kennen sollten

Skifahrer sind bei Kitzbühel unterwegs.
Gut aufgehoben sind Skifans in KitzSki in Kitzbühel. Das Skigebiet wurde vom Bewertungs- und Testportal Skiresort.de mit 4,9 von 5 Punkten zum weltbesten Skigebiet 2022 gekürt. Besonders gute Bewertungen erhielt es für seine Familien- und Anfängerfreundlichkeit sowie das Pistenangebot generell.  © Christian Walgram/Imago
Die Johanniskapelle (1828 m) auf der Hohen Salve im Skigebiet Skiwelt Wilder Kaiser, höchste Wallfahrtskirche Österreich.
Ebenfalls gut bewertet wurde die SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental in Österreich: Hier kommen Skifahrer in den Genuss von 270 Pistenkilometern mit 20 Talabfahrten, 83 moderne Bahnen, drei Funparks und drei beleuchtete Rodelbahnen. Außerdem ist das Skigebiet das größte Nachtskigebiet Österreichs. © Hans-Werner Rodrian/Imago
Lifte im Wintersportzentrum Silvretta Arena im Skigebiet Ischgl Samnaun.
Auch das Skigebiet Ischgl/Samnaun ist jedem Skifan ein Begriff. 239 Pistenkilometer und 45 moderne Liftanlagen sorgen für das perfekte Skierlebnis auf österreichischem und Schweizer Boden. Außerdem ist Ischgl bekannt für seine angesagten Après-Ski-Partys in urigen Hütten. © Imago/imagebroker
Skigebiet Riffelberg mit Sessellift hinten Matterhorn
In einer Auflistung der besten und bekanntesten Skigebiete in Europa darf Zermatt nicht fehlen: Mit der längsten Ski-Abfahrt der Alpen, der höchstgelegenen Bergstation und 38 Bergen, die die 4.000-Marke knacken, mangelt es hier wirklich nicht an Action – und das alles vor der Kulisse des Matterhorns (4.478 Meter), einem der höchsten Berge der Alpen.  © Günter Gräfenhain/Imago
Chalets im Skigebiet Val Thorens in Frankreich
Das Skigebiet Val Thorens in der französischen Region Auvergne-Rhône-Alpes wurde 2022 von der Tourismusplattform European Best Destinations zum besten Skigebiet in Europa gekürt. Bekannt ist es für seine innovativen Techniken und ein großes Angebot für Junge und Junggebliebene. Zudem ist es mit 600 Pistenkilometern das größte Skigebiet der Welt. © Imago/agefotostock
Langwieseabfahrt im Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis
Das Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis bezeichnet sich selbst als DAS Skigebiet für Familien. Auf 186 Pistenkilometern ist auch einiges geboten, von einem Kids Funpark über eine Kinderschneealm bis hin zu Snowparks für Anfänger und Könner.  © Stefan EspenhahnI/Imago
Bergstation Kandahar-Express im Skigebiet Garmisch-Classic.
Auch im Skigebiet Garmisch-Classic haben Skifans aller Altersgruppen etwas zu tun. Zu den Highlights gehören die berühmte Kandahar-Abfahrt und das Ixis Kinderland.  © Hans-Werner Rodrian/Imago
Skifahrer im Skigebiet Cortina d‘Ampezzo in Italien.
Vor der Naturkulisse der Dolomiten befindet sich das Skigebiet Cortina d‘Ampezzo in Italien. Auf über 120 Pistenkilometern sind alle Schwierigkeitsgrade von schwarz bis grün geboten – Langeweile kommt also nicht auf.  © Liu Yongqiu/Imago
Ein Mann beim Skifahren im Skigebiet Arlberg.
Wer ans Skifahren denkt, kommt am Arlberg ebenfalls nicht vorbei: Die Wiege des alpinen Skilaufs ist eines der größten Skigebiete der Welt und mit über 300 Kilometer Abfahrten für alle Schwierigkeitsgrade ein wahres Schneeparadies. Außerdem gibt es mehr als 200 Kilometer Tiefschneeabfahrten und viele Übungsgeländer für die Kleinen.  © Robert Niedring/Imago
Skigebiet Val Gardena in Italien
Inmitten der Dolomiten wartet auch das Skigebiet Gröden auf Sie. Von den World Ski Awards wurde es 2022 zum besten Skiresort Italiens gekürt. Zum Skifahren und Snowboarden stehen Besuchern 178 Pistenkilometer zur Verfügung, außerdem werden die Gäste von 79 Liften befördert.  © Imago/agefotostock

Wetterwende am Sonntag: Kaltfront rückt von der Nordsee an und trifft Niedersachsen sowie Bremen

Diese Woche endet noch harmlos: zwar windig und regnerisch, aber auch sehr mild für die Jahreszeit. Die Höchstwerte liegen bei bis zu frühlingshaften 10 Grad. Und das bleibt auch erstmal so bis zum Samstag. Am Sonntag dann wendet sich das Blatt, denn eine Kaltfront hält mit stürzenden Temperaturen Einzug.

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In der Nacht zum Sonntag kommt zunächst Regen auf. Doch hinter den Niederschlägen strömt über die Nordsee massive Kaltluft zu uns. An den Küsten Niedersachsens und Schleswig-Holsteins gibt es dann ersten Schneeregen oder auch Schneeschauer.

Temperaturen stürzen im Norden ab: Schnee und Glätte kehren zurück

„Spätestens am Montag ist es dann richtig kalt, bei Höchstwerten bei 2 oder gerade mal 4 Grad“, erklärt Jan Schenk. „In der Nacht zum Montag gibt es erste Schneefälle im Westen und Nordwesten und Glätte auf den Straßen“. Auch am Montagmorgen herrscht zum Start des wöchentlichen Berufsverkehrs Chaos durch Glättegefahr. Es ist dann gut zu wissen, wie man bei Eis und Schnee mit dem Auto am sichersten fährt.

Kräftiger Neuschnee zum Berufsverkehr – Verkehrschaos möglich

„Dann geht es in der Nacht zu Dienstag so richtig los. Dann gibt es richtig Schneefall im Westen, auch bis ganz nach unten. Wir haben nicht nur eine kalte, sondern auch eine glatte Woche vor uns.“ Nach aktuellen Prognosen werde es besonders gefährlich in der Nacht zum Dienstag und am Dienstagmorgen. Die Wettermodelle deuten kräftigen Schneefall im Westen und Norden an.

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Der Schnee kommt ausgerechnet zum Berufsverkehr am Dienstagmorgen – dann, wenn es am kältesten ist. Derzeit sei darum davon auszugehen, dass der Schnee am Morgen zunächst liegenbleibt. Es kann zu Verkehrsbehinderungen auf den Straßen und Schienen kommen. In den Nächten müsse man zudem mit leichtem Frost rechnen. In höheren Lagen, wo sich der Schnee auf jeden Fall halten wird, kann es bis zu minus 10 Grad kalt werden.

Diese Woche bleibt erstmal stürmisch und regnerisch, bei frühlingshaften 10 Grad. Am Sonntag dann rollt die Kaltfront an. So geht es in den kommenden Tagen weiter:

  • Freitag, 13. Januar 2023: 6 bis 10 Grad, windig bis stürmisch und regnerisch
  • Samstag, 14. Januar 2023: 4 bis 10 Grad, Regen
  • Sonntag, 15. Januar 2023: 2 bis 7 Grad, Regen, Schneeregen oder Schneeschauer an der Küste, Orkanböen mit bis zu 120 km/h auf den Nordfriesischen Inseln und an der Ostsee
  • Montag, 16. Januar 2023: 1 bis 3 Grad, Schnee und Glätte, in der Nacht Schneefälle im Westen und Norden, Orkanböen an der Küste
  • Dienstag, 17. Januar 2023: 2 bis 5 Grad, kräftige Schneefälle

Die gute Nachricht lautet also: Es ist bald Schluss mit dem zwar milden, aber ziemlich schmuddeligem Winter-Wetter. „Wie lange das anhält, ist aber noch nicht ganz klar“, erklärt Experte Schenk.

Rubriklistenbild: © Thomas Warnack / dpa

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