Der dunkle Winter ist die Zeit der Lichterketten. Doch wegen der Krise schauen die Kommunen auf den Energieverbrauch. Manche wollen den Lichterglanz reduzieren.
Hannover/Bremen – Trotz Energiekrise wollen Städte in Niedersachsen und Bremen nicht komplett auf vorweihnachtlichen Lichterglanz verzichten. Allerdings wird die Beleuchtung vielerorts später ein- und früher wieder abgeschaltet als in den Jahren zuvor, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.
Verkürzte Beleuchtungszeiten in Oldenburg und Bremen
In Oldenburg etwa ist vorgesehen, die Zeiten auf sechs Stunden am Tag zu verkürzen. Damit soll der Energieverbrauch um 70 Prozent gesenkt werden, wie ein Sprecher der Stadt mitteilte. Im vergangenen Jahr waren die Lichter 17 Stunden täglich eingeschaltet. Auch in Bremen setzen die Verantwortlichen auf verkürzte Beleuchtungszeiten.
Stade wird voraussichtlich sogar komplett auf die Winterbeleuchtung in der Altstadt verzichten. „Entschieden ist es noch nicht, aber die Tendenz geht dahin“, sagte Frank Tinnemeyer von der „Marketing und Tourismus GmbH“. In Celle wird in diesem Jahr aus Energiespargründen die Eislaufbahn vor dem Schloss nicht aufgebaut. (dpa)
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