Der Marktplatz von Bremen

Der Bremer Marktplatz ist immer einen Besuch wert

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Der Bremer Roland mit dem Rathaus im Hintergrund.

Der Markplatz in Bremen bietet Besuchern kulturelle Besonderheiten. Die Hansestadt wartet in Ihrem Zentrum mit Besonderheiten wie dem Bremer Loch auf.

Bremen - Der Bremer Marktplatz bietet Besuchern der Stadt verschiedene Sehenswürdigkeiten. Er gehört zu den ältesten öffentlichen Plätzen der Hansestadt. Mittlerweile finden darauf keine Märkte mehr statt. Eine Ausnahme bildet der Weihnachtsmarkt sowie der kleine Freimarkt (https://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/freimarkt-2021-bremen-corona-regeln-covid-19-informationen-parken-wichtigste-volksfest-anfahrt-karussell-91047336.html), in Bremen eine beliebte Veranstaltung. Einheimische bezeichnen den Markt auch liebevoll als „gute Stube“.

Der Marktplatz Bremen und sein Alter die Geschichte

Seit wann es den Bremer Marktplatz gibt, lässt sich nicht mehr genau zurückverfolgen. Ausgrabungen aus den 1970er-Jahren legen nahe, dass verschiedene Areale als Märkte Verwendung fanden. So diente der untere Teil des heutigen Platzes als Bestandteil einer Anlage. Auf dem flachen Gelände bestand keine Möglichkeit, Häuser zu bauen, für kleinere Buden reichte die Fläche hingegen aus. All das begann etwa ab dem neunten Jahrhundert nach Christus. Die ersten vierhundert Jahre stand er in Konkurrenz mit einem Marktplatz direkt am Friedhof. Mittlerweile findet auf dem Platz kein Markt mehr statt, außer zu bestimmten Anlässen. Dazu gehören der Freimarkt im sowie der Weihnachtsmarkt. Heute handeln die Menschen hauptsächlich auf einem Marktplatz in Bremen namens „Schwarzes Brett“ auf der Internetseite der Stadt.

Sehenswürdigkeiten auf dem Bremer Marktplatz – das Alte Rathaus

Für Besucher bietet sich als Ausgangspunkt einer Erkundungstour der Marktplatz in Bremen an, da sie hier parken können. Früher galt er mit den zahlreichen bedeutenden Gebäuden ringsherum als machtpolitisches Zentrum der Stadt. Diese Ausstrahlung haftet ihm bis heute an. Das liegt nicht zuletzt an den vielen architektonischen Besonderheiten. Vor allem das Alte Rathaus wirkt auf Besucher beeindruckend. Im 15. Jahrhundert errichtet, besticht es mit seiner auffälligen Fassade, wie sie in der Renaissance üblich war. Zugleich verbindet es Elemente der Backsteingotik. Seit 1973 steht es unter Denkmalschutz. Hier (https://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/rathaus-bremen-wissenswertes-stadtdenkmal-weser-renaissance-denkmalschutz-sehenswuerdigkeit-besichtigung-oeffnungszeiten-91122749.html) gibt es weitere Informationen.

Marktplatz Bremen und der Bremer Roland

Zum Bild des Marktplatzes von Bremen gehört der Roland. Er befindet sich etwa sechs Meter vor der Fassade des Rathauses. Gemeinsam mit dem Bremer Dom stehen sie seit 2004 auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Der Ritter erhielt seinen ersten Platz jedoch schon 1404. Mit erhobenem Schwert stellt er ein Zeichen für die Gerichtsbarkeit dar und symbolisiert so die Freiheit der Stadt. Ähnliche Statuen tauchen häufiger in Europa auf. Diese hier erhielt ihren Namen durch den bretonischen Grafen Hruotland, der von 735 bis 778 lebte. Er kam bei einem Feldzug im heutigen Spanien ums Leben, als er dort für Karl den Großen kämpfte. Sein heldenhafter Tod findet im altfranzösischen Rolandlied in insgesamt 4000 Versen gebührende Anerkennung.

Das Bremer Loch

Es klingt mystisch, doch tatsächlich gibt es das Bremer Loch erst seit 2007. Hierbei handelt es sich um eine im Pflaster des Marktplatzes eingelassene Spendenbüchse. Werfen Besucher Geld hinein, erklingen Tierlaute in Anlehnung an das „heimliche Wahrzeichen“ der Hansestadt: die Bremer Stadtmusikanten. Die Spenden gehen an die Wilhelm-Kaisen-Bürgerhilfe. Diese Dachorganisation organisiert unter dem Vorsitz des aktuellen Bürgerschaftspräsidenten unterschiedliche Sammlungen. In seiner Form erinnert das diese Sehenswürdigkeit an einen Gullydeckel mit der plattdeutschen Aufschrift: „Kreih nich, jaul nich, knurr nich, segg i-aa, doh wat in’t Bremer Loch."

Der Bremer Marktplatz und die eigentlichen Helden der Stadt

Zum Bild des Bremer Marktplatzes gehören sie ohne Zweifel: die Bremer Stadtmusikanten. Sie stehen an der linken Breitseite des Alten Rathauses. Dabei gibt es im gleichnamigen Märchen keinen Hinweis darauf, ob Esel, Hund, Katze und Hahn bis in die Stadt kamen. Passenderweise bildet Bremen das Ende oder den Anfang der Deutschen Märchenstraße, abhängig von der Betrachtungsweise. Diese führt bis nach Hanau, die Geburtsstadt der Gebrüder Grimm.

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