VonMarcel Priggeschließen
Ein Großbrand hat am Samstagmorgen, 16. Juli 2022, eine Räucherei in Eschede zerstört. Nach ersten Schätzungen entstanden Schäden in Millionenhöhe.
Eschede – Bei einem Brand auf dem Gelände einer Teichwirtschaft und Räucherei in Eschede im Landkreis Celle in Niedersachsen ist es am Samstagmorgen, 16. Juli 2022, zu einem Schaden in Millionenhöhe gekommen. Ein etwa 150 Quadratmeter großes Produktionsgebäude stand in Vollbrand.
Produktionsgebäude in Räuchereibetrieb in Eschede brennt aus: Millionenschaden wegen Räucherofen
Nach Angaben der Polizeiinspektion Celle, wurden die Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr gegen 8:40 Uhr zur Teichwirtschaft gerufen. Das Produktionsgebäude brannte bereits lichterloh. Nach den ersten Ermittlungen sei aus ungeklärter Ursache ein Räucherofen in Brand geraten. Versuche der Mitarbeiter, das Feuer selbst zu löschen, seien erfolglos gewesen.
Großbrand in Eschede: Feuer bei Teichwirtschaft sorgt für Straßensperrung
Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Das Gebäude ist durch den Brand vollständig zerstört worden. Ersten Schätzungen zufolge liegt der entstandene Sachschaden in Millionenhöhe. Die Bundesstraße 191 ist am Samstagmorgen zwischen Eschede und Weyhausen voll gesperrt worden.
Weitere Blaulichtmeldungen: Brandserie in Wolfenbüttel / Feuerwehr in Bremerhaven im Dauereinsatz
In der jüngsten Vergangenheit häufen sich die Brände in Niedersachsen. So auch in Wolfenbüttel. Dort wurde am Freitagabend, dem 15. Juli 2022, der Dachstuhl eines Mehrfamilienhaus bei einem Brand komplett zerstört. Für die Einsatzkräfte war es bereits der vierte Dachstuhlbrand in der Gegend innerhalb von zwei Wochen. Die Polizei ermittelt nun, ob die Brände möglicherweise zusammenhängen und mit Absicht verursacht wurden.
In derselben Nacht sah sich die Feuerwehr Bremerhaven innerhalb von nur zwei Stunden mit gleich fünf Bränden konfrontiert. Während es sich in drei Fällen lediglich um brennenden Müll im Ortsteil Lehe handelte, der jeweils schnell gelöscht werden konnte, beschäftigten zwei weitere Brände die Einsatzkräfte deutlich länger. Ein Dachbrand eines Wohngebäudes löschte die Feuerwehr recht schnell. Anschließend ging es zu einer brennenden Werkshalle. 60 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.
