VonMarcel Priggeschließen
Das Wetter in Niedersachsen bleibt weiter unfreundlich. Gewitter mit örtlichem Starkregen und Sturmböen ziehen über das Bundesland hinweg.
Hannover/Bremen – Die Abwechslung zwischen Sonne, Wolken und dem kalten Wind der vergangenen Tage hat es schon vermuten lassen: Das Wetter in Niedersachsen wird alles andere als sommerlich warm. Nach der kräftigen Unwetter-Walze, die am Wochenende über Niedersachsen rollte, soll es nach Angaben der Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nun in der Mitte der Woche zu weiteren Gewittern und örtlichen Starkregen kommen. Zudem sprechen sie eine Warnung für die Nordseeküste aus.
Gewitter, Sturm und Starkregen: Das Niedersachsen-Wetter bleibt weiter unbeständig
Zwar schien die vergangenen Tage die Sonne in Niedersachsen, so richtig warm wurde es allerdings nicht. Laut DWD ist der Zustand einem „leichten Zwischenhocheinfluss“ geschuldet. Dieses zieht nun jedoch ab, ein Tief kommt von der Nordsee her in den Norden. Und bringt schlechtes Wetter für den Norden mit sich, während in Bayern sogar Hochwasser-Warnungen ausgerufen wurden.
So sollen am Mittwoch, 30. August, über Niedersachsen Gewitter hereinbrechen. Wie die Meteorologen mitteilen, bleibe es bis zum Mittag zwar wechselnd bewölkt und trocken, im Tagesverlauf verdichten sich jedoch Wolken, die von der Ems in Richtung Osten wandern. Diese bringen einzelne Gewitter, mit stürmischen Böen um die 60 Kilometer pro Stunde und Niederschlagsmengen von 15 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit mit sich. Auch Hagel kann nicht ausgeschlossen werden, so die Experten.
Nach Prognosen des Regenradars von wetteronline.de soll die Regenfront von der Ems kommend zwischen 17 und 18 Uhr Bremen erreichen. Ab 20 Uhr sollen die Unwetter dann über Hamburg hinwegziehen.
Sturmwarnung an der Nordsee: Hier wird es in Niedersachsen windig
Und auch der Seewetterdienst Hamburg warnt an der Küste. Für die deutsche Nordseeküste werden Böen bis zu 61 km/h (Beaufort 7) erwartet. An mehreren Orten gilt die amtliche Böen-Warnung:
- Ostfriesische Küste: Strichweise Gewitterböen von 7 Beaufort aus Südwest.
- Elbemündung: Strichweise Gewitterböen von 7 Beaufort aus Südwest.
- Seegebiet Helgoland: Strichweise Gewitterböen von 7 Beaufort aus Südwest.
- Nordfriesische Küste: Strichweise Gewitterböen von 7 Beaufort aus Südwest.
- Elbe von Hamburg bis Cuxhaven: Strichweise Gewitterböen von 7 Beaufort aus Südwest.
Zwar zieht die Regenfront über Niedersachsen am Abend ab, in der Nacht zum Donnerstag soll es aber vor allem an der Nordsee weiter zu Gewittern kommen. Der Tag bringt dann zunächst einen freundlichen Morgen im Binnenland, allerdings warten im Tagesverlauf weitere Schauer und Gewitter auf die Menschen in Norddeutschland.
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