VonFabian Raddatzschließen
Eiseskälte und Dauerfrost: Die Polarpeitsche ist gekommen, um zu bleiben. In Niedersachsen und Bremen herrschen Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Update vom Donnerstag, 15. Dezember: Hannover/Bremen – Es bleibt eisig. Minustemperaturen im fast zweistelligen Bereich frieren derzeit Bremen und Niedersachsen ein. Milderung ist erst zu kommender Woche zu erwarten, dann sorgen wärmere Luftmassen ab Montag für steigende Temperaturen – aber auch für Schmuddel- und Regenwetter.
Vorher gibt es in Westdeutschland aber nochmal Eisregen und gefrierender Regen, weiß Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net: „Dieser breitet sich dann langsam Richtung Osten aus.“ Zum Montag werde es überall wärmer, im Westen bis zu 10 Grad, am Dienstag sogar 13 oder 14 Grad entlang des Rheins.
Auch Schnee-Schauer: Polarpeitsche bringt Eiseskälte zu uns
Update vom Dienstag, 13. Dezember: Hannover/Bremen – Die winterlichen Temperaturen in Niedersachsen und Bremen bleiben auch in den kommenden Tagen bestehen. „Am Dienstag gibt es tagsüber leichten Dauerfrost, außer auf den Inseln“, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD). An der Nordsee kommen einige Schneeschauer auf, dort kann es glatt werden. Sonst bleibt es trocken und die Sonne scheint.
In der Nacht zum Mittwoch gibt es im Küstenbereich weiterhin Schneeschauer mit Glätte. Im Binnenland klart es auf und bleibt trocken, gebietsweise kann es neblig werden. Die Nacht wird erneut sehr kalt, die Temperaturen sinken verbreitet auf minus sieben bis minus zehn Grad, auf den Inseln um minus zwei Grad.
Polarpeitsche und Dauerfrost in Bremen und Niedersachsen
Erstmeldung vom Montag, 12. Dezember: Hannover/Bremen – Die neue Woche beginnt in Niedersachsen und Bremen eisig. Minus 8 Grad zeigte das Thermometer in Hannover, minus 6 Grad in Bremen. Schuld daran ist die polare Kaltluft, die mit einer nördlichen bis nordöstlichen Strömung nach Deutschland geflossen ist.
Und die kalte Polarpeitsche ist gekommen, um zu bleiben. Auch in den kommenden Tagen bleibt es in Niedersachsen und Bremen frostig. Wer ins Freie will, sollte an Handschuhe, Mütze und Schal denken, heißt es in der Wettervorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Montag. Deutschland erwartet ein Kälte-Knaller.
Polarpeitsche und Dauerfrost in Bremen und Niedersachsen: So geht es weiter
Auch tagsüber bleiben die Temperaturen verbreitet unter dem Gefrierpunkt bei maximal minus 2 Grad, lediglich auf den Nordseeinseln werden bis zu 2 Grad plus erreicht. Dazu wechseln sich am Dienstag Sonne und Wolken ab, meist bleibt es trocken. Am Mittwoch soll die Sonne dann noch ein bisschen öfter scheinen.
Aufpassen sollten vor allem Autofahrer in den Nächten. Dann kann es laut den Meteorologen glatt werden, zudem besteht die Gefahr von Nebelfeldern. Es gibt teils mäßigen, im Harz auch strengen Frost: Die Tiefstwerte reichen in der Nacht zum Dienstag zwischen minus 1 Grad auf den Inseln bis zu minus 5 Grad im Flachland. Im Oberharz sind bis zu minus 11 Grad möglich. Die kommenden Nächte werden laut Vorhersage ähnlich frostig.
Bremen und Niedersachsen: Nach Dauerfrost kommt Sonne – Eisregen in weiten Teilen Deutschlands
Zur Wochenmitte hin sollen dann die Temperaturen etwas ansteigen. Doch während in Bremen und Niedersachsen Sonnenschein vorausgesagt ist, kann es in anderen Teilen Deutschlands zu heftigem Eisregen kommen. Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net: „Unwetterwarnung vor Eisregen! Ab Dienstagabend ziehen im Südwesten von Baden-Württemberg Schneefälle auf. Auf den Straßen wird es sehr glatt werden.“
Der Eisregen breite sich bis Mittwochmorgen bis ins südliche Rheinland-Pfalz und Hessen aus, teilweise bis ins Rhein-Main-Gebiet und ins Saarland, so Jung. Ob das Frost-Wetter noch bis zu den Feiertagen anhält, es Schnee an Weihnachten gibt, ist aber noch unklar. (Mit dpa-Material)
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