Oldenburg installiert mobilen Deich gegen das Hochwasser

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Im Oldenburger Hochwassergebiet hat der Aufbau eines mobilen Deiches zum Schutz der Wohnbebauung begonnen.

Zum Aufbau des mobilen Deichs entlang der Sandkruger Straße erfolgen am heutigen Neujahrstag, 1. Januar, je nach Fortschritt der Arbeiten abschnittsweise Sperrungen. Der Busverkehr der VWG ist in diesem Bereich bereits eingestellt. Betroffen ist der Abschnitt vom städtischen Parkfriedhof (etwa auf Höhe Otto-Wels-Straße) bis zum Sprungweg auf rund zwei Kilometern Länge. Während der Arbeiten sind auch einzelne Grundstücke gegebenenfalls nicht mit dem Auto erreichbar beziehungsweise können nicht mit dem Auto verlassen werden – die Einsatzkräfte informieren die Anwohnenden entsprechend.

Die mobilen Sicherungsanlagen und Wassersperren wurden unter anderem von Feuerwehren aus Duisburg und Rostock nach Oldenburg geliefert. Trotz unterschiedlicher Höhen wird der „Not-Deich“ an allen Stellen gleichwertigen Schutz bieten. Die Aufstellung der Elemente erfolgt angepasst an die jeweiligen Geländehöhen. Der Aufbau der Sicherungsanlagen und Wassersperren soll auf dem Fuß- und Radweg auf der westlichen Seite der Sandkruger Straße vorgenommen werden.

An der Sandkruger Straße wird der mobile Deich aufgebaut.

Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, wird die Straße wieder freigegeben und ist dann in beiden Richtungen mit Einschränkungen befahrbar. Auch der Fußweg und die Bushaltestellen können dann wieder genutzt werden.

Wie funktioniert der mobile Deich?

Die mobilen Sicherungsanlagen und Wassersperren wurden unter anderem von Feuerwehren aus Duisburg, Rostock, Hanau und Augsburg zur Verfügung gestellt. Trotz unterschiedlicher Höhen wird der „Not-Deich“ an allen Stellen gleichwertigen Schutz bieten. Er besteht aus verschiedenen Elementen, die miteinander verbunden werden. Noch offene Stellen – die etwa die Erreichbarkeit der Grundstücke sicherstellen – können im akuten Schadensfall schnell, etwa durch Sandsäcke, geschlossen werden, sodass die Schutzwirkung auf voller Länge des Deichs gewährleistet ist. Die Arbeiten sollen im Laufe des Tages noch am Montag, 1. Januar, weitestgehend abgeschlossen werden.

Rubriklistenbild: © Sascha Stüber/Stadt Oldenburg

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