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In Oldenburg könnte es wegen der Bauern-Proteste zu massiven Behinderungen kommen. Die Stadt warnt.
Für Montag, 8. Januar, haben die Landwirte im ganzen Nordwesten Proteste angekündigt. Das Land Niedersachsen hatte dazu aufgerufen, die Einsatzkräfte in den vom Hochwasser betroffenen Regionen nicht zu behindern. Dennoch ist in der Stadt Oldenburg mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Betroffen sein könnten insbesondere der morgendliche Berufsverkehr sowie die Schülerbeförderung.
Die Stadt Oldenburg und die Polizei Oldenburg appellieren daher an die Eltern, ihre Kinder am Montag möglichst mit dem Fahrrad zur Schule fahren zu lassen oder auf den ÖPNV auszuweichen. Von Fahrten mit privaten Autos zur und von der Schule sollte möglichst verzichtet werden.
Am Montag sind in der Region zahlreiche Aktionen geplant.
Sternfahrt nach Bremen
Aus dem gesamten Nordwesten werden Landwirte eine Sternfahrt nach Bremen unternehmen, wo um 10 Uhr eine Kundgebung in Bremen-Überseestadt (An der Reeperbahn 2) unter anderem mit dem niedersächsischen Landvolkspräsidenten Dr. Holger Hennies geplant ist. Anmeldungen von Teilnehmern gibt es aus Vechta, Cloppenburg, Ostfriesland, der Wesermarsch, Friesland und dem Ammerland – auf allen Straßen in Richtung Bremen ist deshalb bereits frühmorgens mit Einschränkungen zu rechnen.
Schleichverkehr im Landkreis Oldenburg
Im gesamten Landkreis Oldenburg werden Schlepper und weitere Fahrzeuge langsam fahrend mit Plakaten unterwegs sein, informiert der Kreislandvolkverband. Für den Zeitraum von 11 bis 12 Uhr ist eine Kundgebung in Wildeshausen vor dem Eingang der Kreisverwaltung geplant – es werden zu dem Zeitpunkt zahlreiche Trecker dort im Stadtbereich erwartet. Das Landvolk plant jedoch nicht, den Verkehr zum Erliegen zu bringen, hieß es am Freitag.