Pitbull beißt sechs Menschen und wird von Polizei erschossen

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Ein Pitbull hat in Oldenburg fünf Menschen verletzt.
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Ein Pittbull ist in Oldenburg seiner Besitzerin aus der Wohnung entlaufen und hat ein zweijähriges Mädchen und fünf weitere Menschen verletzt. Das Tier wurde von der Polizei erschossen.

Der Pitbull war am Mittwoch gegen 19.15 Uhr aus der Wohnung der 63-jährigen Besitzerin an der Straße „Stiller Weg“ (Bürgerfelde) entflohen und auf einen Parkplatz gelaufen, teilte die Polizei in der Nacht mit.

Dort biss er zunächst einen zweijährigem Kind in den Arm und der 54-jährige Großmutter ins Gesicht, die das Enkelkind auf dem Arm hatte. Der zu Hilfe eilenden 31-jährigen Mutter biss er ebenfalls in den Arm. Zwei Bekannte der Hundebesitzerin versuchten den Hund zu beruhigen und erlitten Bisswunden am Arm und an den Beinen.

Pitbull-Angriff in Oldenburg endet mit Erschießung des Tieres

Auch die alkoholisierte Hundebesitzerin, die dazu kam, konnte den Hund nicht kontrollieren und trug Bisswunden am Bein davon. Schließlich beendete die eintreffende Funkstreifenwagenbesatzung der Polizei Oldenburg die akute Gefahrensituation vor Ort und erschoss den Pitbullterrier.

Mehrere Rettungswagen waren im Einsatz und brachten die Verletzten ins Krankenhaus. Gegen die Hundehalterin wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Betrunkener schiebt Wagen über Autobahn

Ein 23-Jähriger aus der Gemeinde Hatten fiel der Polizei am Dienstag gegen 23.15 Uhr auf der A28 auf, weil er seinen Wagen schob.

Zeugen hatten der Polizei gemeldet, dass eine Person einen Wagen auf der Autobahn schob. Am Auto war lediglich das Warnblinklicht eingeschaltet. Die geöffnete Tür und die schiebende Person ragten dabei auf den rechten Fahrstreifen der Autobahn.

Angehörige der Autobahnpolizei trafen zwischen dem Kreuz Oldenburg-Ost und der Anschlussstelle Hatten auf den 23-jährigen Mann aus der Gemeinde Hatten. Er machte einen alkoholisierten Eindruck und räumte ein, zuvor mit dem Auto gefahren zu sein. Dabei sei ihm der Treibstoff ausgegangen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,38 Promille.

Die Polizei leitetet gegen den 23-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ein. Ihm musste eine Blutprobe entnommen werden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Oldenburg wurde der Führerschein des Mannes beschlagnahmt.

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