Marissa Resort am Dümmer ist neuer Stern am Tourismus-Himmel

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Badespaß am Dümmer: Der Marissa Park ist ein neuer Magnet am Binnensee.
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Das Marissa Resort am Dümmer wirkt wie ein Magnet in der Mittelweser-Region. „Der Tourismus ist ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor für die Mittelweser-Region“, betont Martin Fahrland als Geschäftsführer der Mittelweser-Touristik.

Landkreis  Diepholz – Ob Wellness-Wochenende oder Wanderung, Kranich-Beobachtung, Segeln auf dem Dümmer oder Bootstour auf der Weser: Der Landkreis Diepholz und seine Nachbarkreise haben viele touristische Ziele zu bieten – und registrieren deutlich mehr Gäste, auch wenn das Vor-Corona-Niveau noch nicht überall erreicht sei. Das hat das Niedersächsische Landesamt für Statistik festgestellt. Für die Mittelweser-Region, also die Landkreise Nienburg, Verden und Diepholz, hat es 2022 allein 1.166.749 Übernachtungen gezählt – also fast 1,7 Millionen. Das entspricht einem Plus von 43,6 Prozent. Der neue Stern am Tourismus-Himmel: der Ferienpark am Dümmer, das Marissa-Resort.

Marissa Resort am Dümmer

„Der Tourismus ist ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor für die Mittelweser-Region“, betont Martin Fahrland als Geschäftsführer der Mittelweser-Touristik und verweist auf 483.471 Gästeankünfte (ein Plus von 53,9 Prozent) und meint damit die Menschen, die sich in einem Hotel, einer Pension oder anderen Herberge an- und abgemeldet haben. Allein im Landkreis Diepholz war die Zahl der Gäste um sage und schreibe 66,9 Prozent auf 220.572 gestiegen. Die Übernachtungszahlen lagen bei 581 .247, was einem Zuwachs von 41,2 Prozent entspricht.

„Hier ist zu berücksichtigen, dass sich durch die schrittweise Fertigstellung des Marissa Ferienparks am Dümmer die Bettenkapazitäten im Landkreis stark erhöht haben und der Park im vergangenen Jahr bereits gut gebucht war“, sagt Martin Fahrland.

Der Tourismus ist ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor.

Martin Fahrland

Das Marissa Resort liegt im Herzen der Tourismusregion Dümmer-Weser-Land, zu der neun Kommunen aus dem Landkreis Diepholz, die Gemeinden Damme und Goldenstedt im Landkreis Vechta, die Samtgemeinde Uchte im Landkreis Nienburg sowie die Stadt Rahden und die Gemeinde Stemwede im Landkreis Minden-Lübbecke gehören. Geschäftsführerin Dorothea Schneider hat beim Statistischen Landesamt eine Sonderauswertung über diese Kreisgrenzen hinweg in Auftrag gegeben, bei der 207.218 Gästeankünfte mit 599.420 Übernachtungen erfasst wurden. „Im Vergleich zur letztmalig für 2019 beauftragten Sonderauswertung ist das eine enorme Steigerung“, so die Geschäftsführerin, „da die Übernachtungen vor drei Jahren noch bei 291.749 und die Ankünfte bei 125.829 lagen.“ Will heißen: Es gab Steigerungen um 105 und 95,7 Prozent. Auch die Bettenkapazitäten hätten sich von 3.415 auf 6.684 gesteigert – ein Plus von 95,7 Prozent.

Besonders erfreulich für Dorothea Schneider: „Alle Kommunen im Dümmer-Weser-Land verzeichnen Zuwächse.“ Die meisten habe die Samtgemeinde Altes Amt Lemförde mit 347.242 Übernachtungen und 104.760 Ankünften – was Steigerungen von 339 und 243 Prozent entspricht. Das Marissa Resort liegt in Lembruch und damit im Herzen der Samtgemeinde Altes Amt Lemförde. „Nach eigenen Angaben verzeichnete das Marissa Resort im Jahr 2022 15.300 Ankünfte und 252.000 Übernachtungen“, so Dorothea Schneider. Diese dynamische Entwicklung insgesamt sei sehr erfreulich und zeige, dass sich Investitionen in das touristische Angebot auszahlten. Gleichzeitig müsse sich die Region touristisch auf diese Entwicklung ausrichten. Deshalb soll ein Entwicklungskonzept mit Handlungsempfehlungen erarbeitet werden.

Als Geschäftsführer der Mittelweser-Touristik kann Martin Fahrland auch mit den Zahlen der beiden anderen beteiligten Landkreise zufrieden sein. Im Landkreis Nienburg waren 277 .094  Übernachtungen (Plus von 55,8 Prozent) und 118.742 Gästeankünfte (Plus von 52,8 Prozent) registriert worden. Der Landkreis Verden verbuchte 308.408 Übernachtungen (Plus von 38,2 Prozent) und 144.157 Gästeankünfte (Plus 38,1 Prozent).

Für alle drei Kreise gilt: Betriebe unter zehn Betten werden statistisch nicht erfasst. Deshalb könnten die tatsächlichen Übernachtungs- und Gästezahlen in der Gesamtregion noch höher liegen. Davon ist Dorothea Schneider überzeugt: „Die Mehrzahl der Beherbergungsbetriebe im Dümmer-Weser-Land sind Kleinstbetriebe.“

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