VonElias Bartlschließen
Fabian Raddatzschließen
Ein schwerer Sturm zieht auf Deutschland zu, besonders die Nordsee und Niedersachsen sind betroffen. Böen von bis zu 170 km/h könnten auftreten.
Update vom Donnerstag, 22. Februar, 13:20 Uhr: Der Sturm in Niedersachsen entwickelt sich in der Nacht auf Freitag an mehreren Orten womöglich zu einem Unwetter mit extremen Orkanböen. Im Harz ist der Brocken an der Grenze zu Niedersachsen besonders gefährdet. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Warnung für den Oberharz entsprechend verschärft.
Ab Donnerstagabend gelte im Harz die Unwetter-Stufe vier – und damit die höchste mögliche Stufe. Es bestehe unter anderem große Gefahr für Leib und Leben durch umstürzende Bäume. Die DWD-Unwetterwarnung gilt für Lagen über 1000 Meter – es sind dort Böen mit 160 Kilometern pro Stunde möglich. Von Donnerstagmittag bis Freitagnachmittag gilt zudem wegen Orkanböen die Warnstufe drei von vier auf dem Brocken weiterhin.
Unter anderem im Bremen warnt der Direktor des Bremer Bürgerparks, Tim Großmann, vor dem Betreten der Anlage. Dort und an vielen anderen Orten im Norden ist der Boden besonders nass und aufgeweicht – was ein Umstürzen von Bäumen wahrscheinlich macht.
Orkan wütet über der Nordsee: Wetterdienst warnt vor Sturm in Niedersachsen
Update vom Donnerstag, 22. Februar, 8 Uhr: Unter anderem in Niedersachsen müssen die Menschen am heutigen Donnerstag mit viel Wind, Sturm und sogar Orkanböen rechnen. Über der Nordsee solle sich laut Angaben des Deutschen Wetterdiensts (DWD) ein kleinräumiges Orkantief bilden, das vor allem in der Nacht zu Freitag schwere Sturmböen mit sich bringen könne. Mit geringer Wahrscheinlich könne es vereinzelt sogar orkanartige Böen mit bis zu 120 Kilometern pro Stunde geben, insbesondere an der Nordseeküste.
Wegen Wind und Regen warnen Experten davor, Parkanlagen und Wälder zu betreten. Die durch die anhaltende Nässe derzeit aufgeweichten Böden könnten die Wurzeln der Bäume diese möglicherweise nicht halten, sodass die Pflanzen umstürzen und zur Gefahr für Passanten werden könnten.
Sturm-Wetter in Niedersachsen bestimmt den Donnerstag – Orkanböen möglich
Das Sturm-Wetter in Niedersachsen hat seinen Grund in Island. Dort herrscht ein Tief, das warme Luft in den Norden Deutschlands drückt. Am Freitag lässt der Wind dann bereits wieder nach. Wechselhaft und regnerisch soll es zum Wochenende hin laut den DWD-Experten aber bleiben.
Während am Donnerstag noch Temperaturen zwischen 9 und 14 Grad zu erwarten seien, soll es in Niedersachsen zum Samstag hin abkühlen. Vor allem in den Nächten könnten die Temperaturen demnach auf um 0 Grad sinken. In der Folge rechnet der Wetterdienst am Samstag und Sonntag in Niedersachsen mit Schneeregen und Glättegefahr.
Update vom Mittwoch, 21. Februar, 11:50 Uhr: Ein schwerer Sturm, der besonders die Regionen um die Nordsee betrifft, wird in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Niedersachsen erwartet. Es scheint, dass an der Nordsee ein Orkan aufzieht. Die Berechnungen der Wetterexperten haben sich in den letzten Stunden verstärkt.
Es wird erwartet, dass direkt an der deutschen Nordseeküste Böen mit Geschwindigkeiten von 120 bis 140 Kilometern pro Stunde auftreten, während das deutsche Wettermodell ICON auf der Nordsee sogar Geschwindigkeiten von bis zu 170 Kilometern pro Stunde prognostiziert. Dies würde einen schweren Orkan bedeuten.
Die Nacht von Donnerstag auf Freitag könnte sowohl rund um die Nordsee als auch die Ostsee sehr turbulent werden. Besonders betroffen sollen Schleswig-Holstein, Teile von Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Teile von Mecklenburg-Vorpommern sein. Sogar bis Nordhessen gilt die Wetterwarnung.
Wetterexperten empfehlen, insbesondere in der Umgebung der deutschen Nordseeküste Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Dies gilt vor allem für die Inseln. An der niederländischen Nordseeküste werden Spitzenböen von bis zu 185 Kilometern pro Stunde berechnet. Es bleibt abzuwarten, ob diese extrem hohen Berechnungen weiterhin bestehen bleiben. Das Ereignis wird jedoch in weniger als 48 Stunden erwartet.
Schwere Gewitter mit Orkan-Böen rollen auf Niedersachsen zu
Ursprungsmeldung Dienstag, 20. Februar, 20:05: Uhr Hannover/Cuxhaven – Regen, Wolken, zweistellige Temperaturen – ab und an ein bisschen Sonne. Das Wetter in Niedersachsen zeigt sich gerade von seiner durchwachsenen, aber relativ milden Seite. Damit ist aber in den kommenden Tagen Schluss. Es wird ungemütlich: Schwere Gewitter mit Orkan-Böen rollen auf Niedersachsen zu.
Bereits am Mittwoch, 21. Februar, treten nach aktuellen Informationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) die ersten stürmischen Böen an der See auf. Das Wetter bleibt so wie die vergangenen Tage: aufgelockert bewölkt, später Wolkenverdichtung und von Westen erneut aufkommender Regen. Im Binnenland bleibt es noch relativ mild, mit beispielsweise 12 Grad bei Hannover. Doch das ändert sich dann am Donnerstag.
Schwere Gewitter mit Orkan-Böen rollen auf Niedersachsen zu: bis zu 119 km/h schnell
Zunächst startet der Tag mit schwachen bis mäßigen Böen, die dann im Tagesverlauf an Stärke gewinnen. Grund hierfür ist ein Ausläufer des Tiefdruckgebiets Ute, das sich über der Nordsee entwickelt. Es bringt zunehmend frischen und böig auflebenden Wind aus südlichen Richtungen in den Nordwesten Deutschlands. Der Regen legt an diesem Tag, wenn überhaupt, nur kurz eine Pause ein.
Ihren Höhepunkt erreichen die Windstärken dann in der Nacht zu Freitag. Im Nordwesten Niedersachsens drohen schwere Sturmböen, die bis zu 104 km/h schnell werden können. Schlimmer wird es an der Nordsee. Dort können orkanartige Böen auftreten (bis 119 km/h).
Auch am Freitag bleibt es ungemütlich. Einzelne Regen- oder Graupelschauer können auftreten. Die Sturmgefahr nimmt aber ab. „Mäßiger bis frischer, an der Nordsee teils stürmischer Südwestwind, langsam nachlassend, süddrehend“, heißt es im Wetterbericht des Deutschen Wetterdienstes.
Wetter in Niedersachsen wird stürmisch: Vom Winter keine Spur
Der Winter ließ sich in Deutschland im Februar nicht wirklich blicken. Statt Schnee und Kälte waren es vor allem in Niedersachsen milde Temperaturen, die aber aufgrund von Nässe und dicke Wolken am Himmel keine richtigen Frühlingsgefühle aufleben lassen konnten. Für diese Woche, vom 19. bis 25. Februar, ist für einige Teile Deutschlands nun aber ein erneuter Wintereinbruch vorhergesagt. Wer in Niedersachsen darauf hofft, muss jedoch enttäuscht werden – zumindest vorerst.
Auch wenn man sich in dieser Woche in Niedersachsen nicht über Schneefall freuen (oder ärgern) kann, könnte sich dies noch ändern. Wie Meteorologe Jan Schenk bei weather.com berichtet, könnte das Wetter in den kommenden Wochen auch in Niedersachsen deutlich winterlicher werden.
Grund dafür sind der Schnee-Orkan Ute und Hoch Ivo, welches als Gegenspieler über Spanien und Portugal sitzt. Wenn Ivo in Richtung Norden verschwindet, kommt es zu einer nordwestlichen Strömung – die nachts Frost, tagsüber windige und nasse Verhältnisse bringt.
Rubriklistenbild: © Sina Schuldt/dpa





