VonElias Bartlschließen
Ein lauter Knall schreckt halb Niedersachsen auf. Dahinter steckt ein Bundeswehr-Jet, der die Schallmauer durchbrochen hat. Das bestätigt die Luftwaffe.
Bremen – Ein lauter Knall erschütterte am Montagnachmittag Bremen und Teile Niedersachsens. Die Ursache: Ein Überschall-Knall, ausgelöst von einem Kampfjet. Dies bestätigte die Luftwaffe auf Nachfrage unserer Redaktion.
Überschall-Knall erschüttert Bremen und Niedersachsen: Eurofighter bricht Schallmauer
Verantwortlich für den Überschall-Knall war ein Kampfflugzeug, das vom Fliegerhorst Nörvenich in Nordrhein-Westfalen gestartet ist. Im Rahmen eines Trainingsflugs von sechs Eurofightern über dem Emsland durchbrach einer der Jets die Schallmauer. Der daraus resultierende Knall war laut Kommentaren in den sozialen Medien auch in Bremen, Syke, Delmenhorst, Leer und damit in halb Niedersachsen zu hören.
Lautes Donnern über Norddeutschland: Bundeswehr-Jet überschreitet Schallgeschwindigkeit
Ein Sprecher des Luftfahrtamtes der Bundeswehr erklärte die Situation genauer: „Am 26. Februar 2024 waren zwischen 14:51 Uhr und 15:43 Uhr insgesamt sechs Bundeswehr-Kampfflugzeuge vom Typ Eurofighter und ein Jet vom Typ A-4 Skyhawk in der Luft. Die Flugzeuge, die dem Taktischen Luftwaffengeschwader 31 Boelcke aus Nörvenich in NRW gehören, führten Abfangübungen durch. Ein Eurofighter erreichte dabei zweimal kurzzeitig Überschallgeschwindigkeit. Die geringste Entfernung des betreffenden Flugzeugs zur Stadt Bremen betrug etwa 22,2 Kilometer.“
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So kommt es zum Überschallknall:
Der Überschallknall entsteht, wenn ein Flugzeug schneller fliegt als der von ihm verursachte Schall, erklärt die Bundeswehr auf ihrer Webseite. Dabei werden oft Geschwindigkeiten von etwa 1200 Kilometer pro Stunde erreicht. Das Geräusch wird häufig als bedrohlich empfunden und klingt für viele wie ein Donnern oder sogar wie ein Kanonenschlag.
Rubriklistenbild: © Fosters/Imago


