VonFabian Raddatzschließen
Einen äußerst seltenen und spektakulären Schwertransport konnte man in der Nacht zu Freitag, 7. Oktober 2022, in Ostfriesland beobachten – einen Eurofighter-Jet.
Schortens/Wittmund – Zahlreiche Schaulustige staunten nicht schlecht: In einer aufwendigen Aktion in der Nacht zu Freitag, 7. Oktober 2022, hat ein Schwertransporter einen Eurofighter-Jet vom Militärflugplatz in Wittmund ins zirka 20 Kilometer entfernte Schortens (Landkreis Friesland) transportiert. Dort soll der ausrangierte Flieger beim Objektschutzregiment gelagert werden
Der Transportweg führte dabei nach Informationen des Nachrichtenportals Nonstop-News mehrfach durch enge Ortsstraßen. Entlang der Bundesstraße 210 ging es durch die Kreisstadt Jever mit ihren vielen Kreisverkehren bis nach Schortens zum dortigen Fliegerhorst. Während des Transportes kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen für andere Verkehrsteilnehmer, so Nonstop-News.
Spektakulärer Schwertransport rollt durch Norddeutschland: Eurofighter soll künftig als Übungsobjekt dienen
Der Eurofighter sei zwar ausrangiert, aber noch lange nicht für den Schrottplatz bestimmt. Auf dem Fliegerhorst in Schortens bei Wilhelmshaven in Niedersachsen soll der Kampfjet zukünftig als Übungsobjekt für die jährlich stattfindende Großübung des Objektschutzregimentes dienen.
Bei dieser Übung trainieren bis zu 150 Soldaten und Soldatinnen die Bergung von den verschiedenen Luftfahrzeugen der Bundeswehr. Bislang sind auch schon andere Modelle der in Deutschland eingesetzten Luftfahrzeuge für diese Übungen in Schortens untergebracht.
Eurofighter-Transport in Norddeutschland: Diese spektakulären Transporte gab es bereits
Immer wieder rollen Schwertransporter mit riesiger Fracht durch Niedersachsen – und sorgen so für spektakuläre Bilder. So auch ein 283-Tonnen-Trafo, der durch Ganderkesee transportiert wurde. Oder auch die XXL-Kühlwaggons in Harpstedt, die mit einem Schwertransporter ins Museum kamen. Auch um ein 150 Tonnen schweres „Doppelherz“ für das Umspannwerk in Simmershausen zu transportieren, war viel Geschick und ein gutes Auge erforderlich.
Spektakulär auch das Windrad, das durch Walle rollte. Hierfür war ein Lastwagen der XXL-Klasse nötig. Ebenso für die Türme, die nachts reisten. Für die letzten großen Flügel der Windtürme an der Bollener Landstraße in Uphusen wurden extra Bäume gefällt, um Platz zu machen.
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