VonFabian Raddatzschließen
Nach einem sonnigen Start in den Mai erwartet Niedersachsen ein drastischer Temperatursturz. Tief „Henry“ bringt kühle Temperaturen und Unwetter in die Region.
Hannover – Der 1. Mai präsentierte sich in Niedersachsen mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von bis zu 27 Grad als perfekter Einstieg in den Frühsommer. Doch das Wetter schlägt nun eine andere Richtung ein. Tief „Henry“ bringt ab Freitag, 2. Mai, kalte und feuchte Luft aus dem Norden, was zu einem drastischen Temperatursturz führen wird.
Am Wochenende sind dann sogar Gewitter mit Starkregen bis hin zu Unwettern möglich. Die aktuelle Prognose stoppt den Frühsommer in Niedersachsen.
Jetzt kracht es wieder: Sturm bringt Gewitter und Starkregen nach Niedersachsen
Der Wetterumschwung wird durch eine Kaltfront ausgelöst, die am Freitag den Nordwesten Deutschlands erreicht. Laut den Wetter-Experten des Deutschen Wetterdienstes DWD sind im südlichen Niedersachsen teils kräftige Schauer und Gewitter zu erwarten. Diese könnten Starkregen, kleineren Hagel und stürmische Böen mit sich bringen.
Am Freitag sollen die Temperaturen im Bundesland noch einmal 23 Grad erreichen, bevor der deutliche Temperaturabfall einsetzt. Für Samstag werden Temperaturen zwischen 13 und 19 Grad erwartet, während das Thermometer am Sonntag Werte von nur noch 11 bis 15 Grad aufzeigen kann – ein erheblicher Kontrast zum frühsommerlichen Wetter der vergangenen Tage.
Temperatursturz in Niedersachsen und erhöhte Unwetter-Gefahr: Starkregen möglich
Während im Süden Deutschlands noch einmal Temperaturen bis zu 30 Grad erreicht werden können, droht im Norden und Osten örtlich sogar Frost in Bodennähe. Die Unwettergefahr ist besonders in Süd-Niedersachsen erhöht, wo sich die Gewitter entladen könnten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Starkregen mit bis zu 20 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit.
Für die Natur bringt der Wetterumschwung jedoch auch positive Aspekte. Nach einer langen Trockenperiode könnte der Regen dringend benötigte Feuchtigkeit liefern. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) stellte in seiner April-Bilanz fest, dass der Monat zu den sieben wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen zählt. Mit nur 53 Prozent des üblichen Niederschlags war es zudem viel zu trocken.
Rubriklistenbild: © Nikos Frazier/dpa & DWD

