Für ungültig erklärt 

Erneuter Fauxpas vor Bundestagswahl 2025: Stimmzettel in Niedersachsen müssen neu gedruckt werden

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Eine Stimmzettel-Panne sorgt in Niedersachsen für Aufregung. 190.000 Wahlunterlagen sind betroffen. Die Neudrucke verzögern die Briefwahl.

Wolfenbüttel – Eine Panne bei den Stimmzetteln im Wahlkreis 49 führte zu vertauschten Buchstaben, wie der Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen mitteilte. Die Wahlunterlagen für den Wahlkreis Salzgitter-Wolfenbüttel müssten daher neu gedruckt werden.

Eine Wahlpanne in Niedersachsen sorgt für Aufsehen. (Symbolbild)

Verschiedene Medien berichteten über den Fehler bei der Kurzbezeichnung einer Partei auf der Landesliste für die Zweitstimme. Auf Fotos sei zu erkennen, dass die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands mit MLDP abgekürzt wurde. Der fehlerhafte Stimmzettel müsse durch eine korrigierte Version ersetzt werden, so der Landkreis.

Erneuter Fauxpas vor Bundestagswahl 2025: Stimmzettel in Niedersachsen müssen neu gedruckt werden

Die Unterlagen wurden für ungültig erklärt, und etwa 190.000 Stimmzettel seien betroffen. Aufgrund der Verzögerungen bei der Bereitstellung erfolge derzeit kein Versand von Briefwahlunterlagen durch die Städte und Gemeinden. Nach aktueller Einschätzung könne der Versand am Montag, dem 10. Februar, flächendeckend fortgesetzt werden. Bereits versendete Unterlagen seien für ungültig erklärt worden.

Die Kreiswahlleitung und die Landkreisverwaltung baten die betroffenen Bürger in den Städten und Gemeinden um Verständnis. Es werde mit Hochdruck an der Auslieferung der korrigierten Stimmzettel gearbeitet. Für eine Stellungnahme war der Landkreis am Freitagnachmittag zunächst nicht erreichbar. Den Medienberichten zufolge seien 190.000 Stimmzettel betroffen.

Bei einer Mega-Panne vor der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 waren bereits Tausende Wähler in Niedersachsen betroffen.

Rubriklistenbild: © Patrick Pleul/dpa

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