VonMarvin Köhnkenschließen
Mitunter starke Sturmböen ziehen am Sonntag über Niedersachsen. In Vechta deckt ein Tornado das Dach des dortigen Kreishauses teilweise ab.
Vechta – Eine Windhose hat Teile des Kreishausdaches in Vechta abgedeckt. In der Nacht auf Sonntag, 13. Oktober, habe der Tornado, der infolge eines Sturms über den Norden gezogen war, Teile des Daches zerstört. Das teilte der Landkreis am späten Vormittag mit.
Demnach war die Feuerwehr Vechta sowie das THW Lohne in der Nacht auf Sonntag im Einsatz, um das beschädigte Gebäude zu sichern. In der Meldung des Landkreises hieß es gegen 10 Uhr, die Einsatzkräfte sicherten aktuell das Dach und beseitigen die Trümmer. „Es ist niemand ist zu Schaden gekommen, es gibt nur Sachschäden“, heißt es vonseiten des Landkreises.
Im weiteren Verlauf des Tages möchte der Landkreis Vechta weitere Informationen zum Vorfall und dessen Folgen zur Verfügung stellen. Derweil wurden auch aus dem Landkreis Diepholz mehrere Sturm-Schäden gemeldet: In Stuhr wurde unter anderem eine Garage gegen eine Hauswand geworfen. Zudem wurden dort mehrere Bäume beschädigt oder umgerissen.
Tornados lassen sich als „rotierender Aufwindschlauch“ beschreiben
Laut dem Deutschen Wetterdienst entstehen Windhosen beziehungsweise Tornados, wenn es starke Temperaturgegensätze gibt und Luft aufsteigt. Dadurch wird Kondensationswärme frei und die Windgeschwindigkeit nimmt zu. So entsteht ein „rotierender Aufwindschlauch“, berichtet der DWD. Beide Begriffe beschreiben dabei dasselbe Phänomen.
Dem DWD zufolge kann der Tornado einen Durchmessen bis über einen Kilometer erreichen. Dabei kann es Windgeschwindigkeiten von mehreren hundert Kilometern pro Stunde geben. Nach Informationen des DWD sind verheerende Tornados in Deutschland eher selten.
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