Lage noch immer angespannt

Hochwasser-Lage im Landkreis Diepholz: Hunte tritt über die Ufer - Feuerwehr verteilt Sandsäcke

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Die Hunte tritt in Barnstorf über die Ufer. Erste Grundstücke sind überschwemmt.
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Die Hochwasser-Lage im Landkreis Diepholz spitzt sich zu. Die Feuerwehr hat vorsorglich Sandsäcke befüllt, die Bürger können diese an Ausgabestellen abholen.

Barnstorf/Lemförde – Sowohl die Pegelmessstelle der Wagenfelder Aue in Düste, als auch die Pegelmessstelle der Hunte am Schäferhof südlich des Dümmers melden am ersten Weihnachtstag, 25. Dezember, eine Überschreitung der zweiten Meldestufe.

Der Kreisfeuerwehrverband (KFV) Landkreis Diepholz veröffentlicht in den sozialen Medien regelmäßig Updates zur Hochwasser-Lage im Landkreis Diepholz. So meldete der KFV letztmals am Montagvormittag, dass „in den nächsten 48 Stunden weiterhin mit erhöhten Pegelständen der Flussläufe zu rechnen ist. Es findet weiter ein stetiger Austausch zwischen den zuständigen Behörden und Hilfsorganisationen im Landkreis Diepholz statt. Einige Bereiche wie Straßen, Brücken, Verwallungen, Deiche oder auch Gräben und Fließgewässer werden am Tag und in der Nacht vor Ort kontrolliert und die dortige Situation stetig neu bewertet“.

Bürger sollen Maßnahmen zur Eigensicherung unternehmen

Bürgerinnen und Bürger, die in der näheren Umgebung von Flussläufen oder Gräben wohnen, müssten damit rechnen, dass das Wasser bis an die Grundstücksgrenzen und darüber hinaustreten kann. „Bitte unternehmen Sie eigene Maßnahmen zur Eigensicherung, soweit es ihnen möglich ist, um die Einsatzkräfte zu entlasten“, schreibt der KFV.

Zum Eigenschutz könnten die Bürger in der Gemeinde Stuhr, Samtgemeinde Barnstorf und Samtgemeinde Lemförde, bei Bedarf Sandsäcke an eingerichteten Sandsack-Ausgabestellen abholen. Die Feuerwehr hatte diese vorsorglich bereits am Freitag befüllt.

Für aktuelle Pegelstände im Landkreis Diepholz stehen detaillierte Informationen auf (www.pegelonline.nlwkn. niedersachsen.de) zur Verfügung. Über relevante Veränderungen der Hochwassersituation informiert der Landkreis Diepholz über die Warn- und Informations-App BIWAPP (www.biwapp.de). Der KFV werde die Lage weiterhin beobachten und über Veränderungen informieren.

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